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Harzring: SPD im Göttinger Kreistag dafür, Grüne dagegen

Diskussion Harzring: SPD im Göttinger Kreistag dafür, Grüne dagegen

Die Mehrheitsgruppe von SPD und Grünen im Göttinger Kreistag hat sich über das Thema vierspuriger Harzring entzweit. Die SPD ist dafür, die Grünen sind dagegen.

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Das Göttinger Neue Rathaus und der Göttinger Kreistag (v.l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Anlass der entsprechenden Diskussion im Göttinger Kreistag am Mittwochabend war eine Resolution, mit welcher der Landkreis Göttingen eine „gemeinsame Erklärung“ der Initiative „Ein Harz“ zum vierspurigen Ausbau der Fernstraßen rund um den Harz verabschiedet haben wollte.

Diese Erklärung haben sich bisher Städte und Gemeinden aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu eigen gemacht. Sie wollen verhindern, dass der Harz, ohnehin demografisch gebeutelt, weiterhin verkehrstechnisch abgehängt bleibt. Dazu soll der Ring von Autobahnen in jeder seiner Teilstrecken vierspurig ausgebaut werden. Ziel ist unter anderem, der Wirtschaft bessere Standortbedingungen zu bieten und so neue Betriebe anzulocken.

Über die Ministerien der drei Bundesländer soll erreicht werden, dass dieses Projekt eine vorrangige Position im Bundesverkehrswegeplan bekommt. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei der Ausbau der Straße zwischen der neuen B-243-Trasse und der A 38 auf Thüringer Seite. Dieser Abschnitt ist derzeit nur zweispurig, aber hochbelastet und daher ein Nadelöhr.

Für die Grünen erklärte Worbes,  Eckart Fascher erklärte für die Linke, das Geld solle man besser für den Ausbau des öffentlichen Ver5kehrs verwenden. SPD, CDU und FDP schlossen sich hingegen der Erklärung an.

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