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Hauptversammlung des DJH Landesverbandes Hannover

60 Delegierte aus Südniedersachsen Hauptversammlung des DJH Landesverbandes Hannover

Rund 60 Delegierte des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) haben sich am Sonnabend zur Hauptversammlung des DJH Landesverbandes Hannover getroffen. Die Delegierten aus der Region zwischen Hann. Münden, Rinteln und Helmstedt versammelten sich in der Göttinger Hermann-Schierwater-Jugendherberge.

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Die Jugendherberge in Göttingen.

Quelle: Pförtner (Archiv)

Göttingen. Die Delegierten haben einen neuen Vorsitzenden des DJH Landesverband Hannover gewählt: Der ehemalige Schulleiter der Berufsbildenden Schulen 2 (BBS 2) in Göttingen, Peter Peschel, löst den Göttinger Helmut Maier als Vorsitzenden ab. „Nach mehr als 40 Jahren das Amt des Vorsitzenden und die Arbeit für das Deutsche Jugendherbergswerk abzugeben, fiel mir nicht leicht. Ich habe meine Arbeit stets gerne gemacht und sehr ernstgenommen“, sagte er.

Maier stellte während der Versammlung seinen Bericht über die Bilanz des Jahres 2015 vor. Er berichtete unter anderem von einem „leichten Übernachtungsplus“, das er zum Teil auf die Aufhebung des Schulfahrtenboykotts zurückführte. Im Jahr 2013 sagten mehrere Lehrer niedersächsischer Gymnasien ihre Klassenfahrten ab.

Damit protestierten die Lehrkräfte gegen den geplanten Schul-Sparkurs der rot-grünen Landesregierung. Außerdem seien die gestiegenen Übernachtungszahlen laut Maier der neu erbauten Jugendherberge in Braunschweig zuzuschreiben.

DJH Landesverband Hannover

Der DJH-Landesverband Hannover ist zusammen mit dem DJH-Hauptverband und weiteren 13 selbständigen DJH-Landesverbänden Träger des gemeinnützigen Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH). Verantwortlich für die Leitung des Landesverbandes ist ein ehrenamtlich tätiger Vorstand, der von der Hauptversammlung gewählt wird.

In Südniedersachsen unterhält und bewirtschaftet der DJH-Landesverband Hannover 24 Jugendherbergen. Er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele.

Auch auf die Flüchtlingssituation nahm er in seinem Bericht Bezug und zitierte die Potsdamer Erklärung des DJH-Hauptverbandes: „Der Vorstand des DJH-Hauptverbandes erklärt, dass das DJH sich seiner gesamtgesellschaftlichen Verpflichtung stellt und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden - und im Rahmen seiner Möglichkeiten - in der aktuellen Notsituation Flüchtlinge in Jugendherbergen aufnimmt.“

Dabei dürfe der reguläre Betrieb allerdings nicht eingeschränkt werden. Notaufnahmemöglichkeiten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sollen bereitgestellt werden. „Wir stehen zu unserer Verantwortung und stellen uns zusammen mit unserem Kooperationspartner, dem Verein Jugendhilfe Südniedersachsen, der schwierigen Situation“, erklärte Maier.

Ein weiterer Schwerpunkt seines Berichts waren kostenlose Ferien für benachteiligte Familien. „Damit auch sozial benachteiligte Familien die Möglichkeiten haben, Urlaub zu machen, stellt unser Landesverband nun schon im sechsten Jahr in Folge wieder einwöchige kostenlose Familienaufenthalte in unseren Jugendherbergen zur Verfügung“, so Maier.

Von Alisa Altrock

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