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Haus in der Burgstraße ist instabil

Nach Unfall Haus in der Burgstraße ist instabil

Weil es nach dem Unfall am Mittwochnachmittag im Gewölbekeller einsturzgefährdet ist, wurde das Fachwerkhaus in der Burgstraße 3 am Donnerstagmorgen gesperrt und versiegelt. Es ist derzeit unbewohnbar.

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Quelle: ch

Göttingen. Am Mittwoch war bei Schachtarbeiten im Keller eine Seitenwand des Bruchstein-Gewölbes in den Kanalschacht gerutscht. Teile des Deckengewölbes stürzten ebenfalls ab. Ein Arbeiter wurde in dem Schacht bis zur Hüfte verschüttet. Er konnte erst nach drei Stunden mühseliger Arbeit unter größten Sicherheitsvorkehrungen gerettet werden. Seine Verletzungen, so die Polizei am Donnerstag auf Anfrage, seien jedoch relativ glimpflich. Er sei nur zur Beobachtung im Krankenhaus geblieben.

Statiker und Fachleute des Fachdienstes Bauordnung hatten am Donnerstag aus Gründen der Gefahrenabwehr die Baustelle untersucht und befunden, dass Einsturzgefahr bestehe. Sollte die Seitenwand nachgeben, könnte gar ein benachbartes Gebäude mitgerissen werden. Das Fachwerkhaus darf nicht mehr bewohnt werden. Wie es abgestützt und saniert wird, müsse noch geklärt werden, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Dazu sei ein Gutachten zur Grundbau-Bodenmechanik erforderlich und der Eigentümer müsse einen Statiker hinzuziehen.

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