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Haushalt 2015: Hardegsen will sich „maßvoll“ neu verschulden

Entscheidung am Montag Haushalt 2015: Hardegsen will sich „maßvoll“ neu verschulden

„Maßvolle Neuverschuldung“ präge den Entwurf für den Haushalt  2015,  kommentiert Hardegsens Kämmerer Manfred Schöfer das Zahlenwerk . Noch im alten  Jahr haben Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) und er den Ratsmitgliedern den Entwurf vorgelegt.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Hardegsen. Am Montag, 23. Februar, soll der Rat  darüber entscheiden. Bis dahin gilt die vorläufige Haushaltsführung: Die Stadt darf nur die gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben leisten.

Zum vierten Mal liegt für Hardegsen nun ein ausgeglichener Ergebnishaushalt mit dem Volumen von 10,7 Millionen Euro vor. Der Ausgleich habe höchste Priorität, sind sich Kaiser und Schöfer einig. Anderenfalls müsse die Kommune ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen. Im Finanzhaushalt ergibt sich  laut Entwurf  ein leichter Überschuss in Höhe von 416 700 Euro. Mit dem Geld in der Rückhand muss die Stadt weniger Liquiditätskredite aufnehmen. Zur Tilgung langfristiger Darlehen  oder  für Investitionen kann sie einen solchen Überschuss erst nutzen, wenn sie keinen Fehlbetrag mehr hat. Die Neuverschuldung für Investitionen beträgt 143 700 Euro. Insgesamt will Hardegsen 863 500 Euro investieren. „Der Bedarf ist deutlich höher“, betont Kaiser. Doch angesichts des Gesamtschuldenstands von fast sieben Millionen Euro ist das Programm zusammengestrichen.

450 000 für Stadtsanierung

Mit 450 000 Euro fließen mehr als die Hälfte der Investitionen in die Stadtsanierung. Denn dort seien Fördergelder zu holen, so Kaiser. Bei der Stadt verblieben lediglich 150 000 Euro. Mit dem Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren soll das Drei-Kronen-Areal  in Schuss gebracht werden. Kaiser denkt an einen städtebaulichen Wettbewerb, um Ideen dafür zu entwickeln. Für das Burgareal möchte er Fördermittel über den städtebaulichen Denkmalschutz sichern. Vorbereitende Untersuchungen seien schon gelaufen.

Erhofft hatten sich Kaiser und Schöfer mehr Einnahmen aus der Einkommensteuer. Doch der Schlüssel, nach dem der Anteil daran für die Gemeinden festgesetzt werde, entwickle sich ungünstig. Die Bürgermeister im Landkreis Northeim haben in diesem Zusammenhang eine Senkung der Kreisumlage und eine bessere finanzielle Unterstützung im Bereich der Kindertagesstätten gefordert. enz

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