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Hedemünden im Sanierungsprogramm von Bahn und Land

Drei Millionen für Haltepunkt Hedemünden im Sanierungsprogramm von Bahn und Land

„Seit 50 Jahren hoffen wir auf den Bahnsteigumbau“, sagt Hedemündens Bürgermeister Udo Bethke (SPD). Im Gegensatz zu den hessischen Nachbarn, wo die Verkehrsinfrastruktur ein viel höheres Niveau habe, sei Hedemünden immer hinten runtergefallen, sagt Bethke.

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Mittelbahnsteig in Hedemünden: Nur über die Gleise erreichbar.

Quelle: Pförtner

Hedemünden. Jetzt ist der Ort endlich am Zug – im wahrsten Sinne des Wortes, denn das im Dezember vorgestellte Bahnsanierungsprogramm trägt den Titel „Niedersachsen ist am Zug III“. Hedemünden ist darin mit fast drei Millionen Euro vorgesehen.

Bei dem gemeinsamen Sanierungsprogramm von Land Niedersachsen und Deutscher Bahn mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 150 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2025 insgesamt 44 Bahnstationen modernisiert werden. „Dabei werden erstmalig auch kleinere Stationen ausgebaut, die weniger als 1000 Ein-/Aussteiger aufweisen“, so eine Bahn-Sprecherin.

Ziel sei es, an den Stationen insbesondere die Barrierefreiheit herzustellen, „um mobilitätseingeschränkten Reisenden einen problemlosen Zugang zu Bahnsteigen und Zügen zu ermöglichen“.

„Sobald die Vorplanungen abgeschlossen sind, wird die DB Station&Service AG mit dem jeweiligen Aufgabenträger an die betroffenen Kommunen herantreten, um die geplanten Maßnahmen vorzustellen und mit den Kommunen abzustimmen“, so die Bahn-Sprecherin weiter.

Am Haltepunkt Hedemünden an der Strecke Göttingen-Hann. Münden-Kassel ist laut Bahn ein Neubau des Mittelbahnsteigs an neuer Lage am alten Standort geplant. Ferner soll eine Unterführung gebaut und eine Rampe am Mittelbahnsteig gebaut werden. Die Kostenschätzung der Bahn beläuft sich für diese Maßnahmen auf 2,925 Millionen Euro. Bethke hofft, dass die Sanierung bis 2017 abgeschlossen ist, denn da hat der Ort 1000-Jahr-Feier.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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