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Heinkel-Treffen am Göttinger Gänseliesel

Zurück in die Fünfziger Heinkel-Treffen am Göttinger Gänseliesel

Roller und Kabinenroller des legendären Herstellers Heinkel, die zwischen 1955 und 1964 gebaut wurden: Die hat der Heinkel-Club Deutschland am Sonntag vorm Alten Rathaus präsentiert. Vor allem ältere Leute kamen, fachsimpelten und fühlten sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzt.

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„Dieser Klang, einfach wunderbar“: Die Roller von Heinkel haben Kultstatus.

Quelle: Heller

Göttingen. „Dieser Klang: einfach wunderbar“, schwärmt Eberhard Jahn, als das Geräusch eines angeworfenen Motors sein Ohr erreicht. 1957, vor 58 Jahren also, habe er sich auch einen Heinkel-Roller gekauft, berichtet der 79-Jährige, und damit so manchen Ausflug mit seiner Freundin Elisabeth gemacht. Der hat das offenbar gefallen: Kurz nach dem Kauf gab sie ihrem Eberhard das Ja-Wort.

„Ja“, sagt Lothar Ehlers vom Stammtisch Göttingen des Heinkel-Clubs Deutschland,  „unser Hobby hat tatsächlich sehr viel mit Nostalgie zu tun“. Darum seien die meisten Heinkel-Besitzer ja auch Rentner, so der 68-Jährige: „Mit dem Kauf eines solchen Rollers erfüllen sie sich einen Jugendtraum.“

Die Liebe zur Heinkel hat aber nicht nur mit Nostalgie, sondern auch mit Technik-Begeisterung zu tun. Schließlich war der Roller aus Zuffenhausen mit seiner Zwölf-Volt-Anlage, dem Elektrostarter sowie dem im Rahmen eingehängten Viertakt-Motor seiner Zeit weit voraus. Dementsprechend kostete er dann auch, nämlich knapp 2000 Mark – und das bei einem durchschnittlichen Monatsbruttoverdienst von knapp 510 Mark im Jahr 1960.

Von Hauke Rudolph

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