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Heiß, viel Sonnenschein, aber auch zu nass

Nur viermal war der Juli wärmer als 2010 Heiß, viel Sonnenschein, aber auch zu nass

Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,9 Grad war der Juli 2010 um 3,4 Grad zu warm. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Geismar ermittelt.

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Quelle: PH

Auch die Sonne sorgte für Sommerwetter pur: Sie schien rund 274 Stunden lang, üblich sind 187 Stunden. „Ein Plus von 46 Prozent“, so Harald Frischtatzky von der Wetterwarte in Geismar.
Vergleicht man die Daten aus dem Juli 2010 mit den langjährigen Mittelwerten, so ergibt sich: „Das war der fünftwärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1927“, so der DWD-Mitarbeiter.

Wärmer war es nur in den Jahren 2006 (Rekord-Juli mit 21,2 Grad), 1983 (20,4 Grad), 1994 (20,2 Grad) und 1976 (20 Grad). An zehn Tagen stieg die Temperatur im vergangenen Monat auf mehr als 30 Grad an, Meteorologen sprechen dann von zehn heißen Tagen, üblich sind zwei davon.
Heiß war es, sonnig und an der Wetterwarte in Geismar dennoch auch zu nass. Das Niederschlagsplus von 46 Prozent über dem Durchschnitt resultiert dort allerdings überwiegend aus dem Starkregen am 26. Juli.

Allein an diesem Tag fielen in Geismar gut 47 Liter Regen pro Quadratmeter, beispielsweise in Grone war es nur ein Bruchteil davon. Insgesamt waren es im Juli 101 Liter, der Mittelwert liegt bei knapp 63. „Ohne diesen Tag wäre der Juli wohl zu trocken ausgefallen“, sagt Frischtatzky.

bib

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