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„Heißt Drachensport, weil man laufen muss“

Himmelsgleiter in Hevensen „Heißt Drachensport, weil man laufen muss“

Am Wochenende in Hevensen wurde viel Sport getrieben, wurde viel gelaufen. Gefeiert wurde schon das 20. Drachenfest. 1200 Gäste ließen hunderte Drachen steigen.

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Drachenfest in Hevensen: Siebeneinhalb Meter Spannweite hat der Conyn-Kastendrachen.

Quelle: Heller

„Das heißt Drachensport, weil man auch laufen muss“, sagt Uwe Gryzbeck, „denn wenn er nicht fliegt, dann war man zu langsam.“ Bei Windstärken von zwei und weniger erhob sich nicht jeder Drache problemlos gen Himmel.

Zum Beispiel Gryzbecks und Jürgen Frickes Kastendrachen Conyn. Der französische Rettungsdrachen des Silas Conyn, der einst von Klippen aus Schiffbrüchige mit Proviant versorgte, ist mit siebeneinhalb Metern Spannweite ein Monster unter den Drachen. Eleganter die 500 kleinen Konstruktionen, die die Teilnehmer vom Drachenclub Windbrand Göttingen mit Kindern bastelten. Thomas Fischer und seine Kollegen berieten auch die, die mit Lenkdrachen aus dem Laden erschienen – „damit auf der Wiese kein Frust aufkommt“, selbst bei Fastflaute.

Von Jürgen Gückel

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