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Helfer für weiteren Arbeitseinsatz an 9-mal-24-Projekt gesucht

Endspurt im Haus Speckstraße Helfer für weiteren Arbeitseinsatz an 9-mal-24-Projekt gesucht

Das Projekt 9-mal-24-Haussanierung schreitet seinem Abschluss entgegen. Die drei Wohnungen in der Speckstraße 7 in der Altstadt von Hann. Münden sind vermietet, und im Innern des mittelalterlichen Fachwerkhauses gehen die Macher der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt um Initiator Bernd Demandt jetzt in den Endspurt.

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Packen mit an: Henner Kowalczyk,  Andrea Müller und Eduard Finkeldey (v.l.).

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Dafür sind von Donnerstag bis Sonnabend, 26. bis 28. Februar, jeweils ab 9 Uhr Arbeitseinsätze geplant, zu denen noch einmal viele Helfer benötigt werden.

Demandt, der von Anfang an regelmäßig auf der Baustelle mit dabei ist, kündigt an, dass als nächstes das Treppenhaus fertig werden soll. Spachteln und streichen der Wände und Decken sowie der Anstrich der Treppe sind dazu noch zu erledigen.

Außerdem stehen noch Arbeiten im Erdgeschoss an, wo die Räume des Vereins Mündener Kunstnetz liegen werden. Malern, spachteln, verputzen, zählt Demandt auf, fasst zusammen, was noch alles zu tun ist. Ferner seien noch Trockenbauarbeiten mit Rigips, Tischler- und Holzarbeiten zu erledigen. „Schön wäre auch, wenn sich Helfer fänden, die sich mit Pflasterarbeiten auskennen“, sagt Demandt. Denn im Hof sollen etwa 20 Quadratmeter historisches Sandsteinpflaster verlegt werden. Die Steine von 1760 wurden aus der ehemaligen Destille gesichert.

Schon am Mittwoch waren Helfer auf der Baustelle aktiv. Eine von ihnen war Lore Puntigam, die erst 2012 nach Hann. Münden gezogen ist, aber über die Bürgergenossenschaft und das Kunstnetzwerk schnell Kontakte in der Stadt geknüpft hat. „Das ist unfassbar, wie schnell ich hier vernetzt war“, sagt sie. Den Farbeimer in der Hand, bringt sie sich tatkräftig in der Speckstraße 7 mit ein, obwohl sie selbst gerade ein altes Fachwerkhaus in der Altstadt herrichtet.

Das Objekt der Bürgergenossenschaft, bei dem die Mündener Denkmalaktivisten mit in der AKtion 9-mal-24 im Sommer 2013 für bundesweites Medienecho sorgten, bezeichnet Puntigam als „Lernbaustelle“. Bernd Demandt hebt vor allem die  aus dem Projekt Speckstraße den sozialen Aspekt hervor: „Hier haben ganz viele Leute zueinander gefunden“, sagt er und Lore Puntigam nickt.

Am Sonntag endete offiziell die Aktion „9 x 24-Haussanierung“ im Rahmen des Denkmalkunst-Festivals in Hann. Münden. ©Hinzmann

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016