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Hells Angels Adelebsen: Räte warnen vor Organisiertem Verbrechen

Stellungnahme Hells Angels Adelebsen: Räte warnen vor Organisiertem Verbrechen

Gemeinde und Ortsrat Adelebsen haben sich in einer deutlichen Stellungnahme gegen die Ansiedlung des Motorradclubs Hells Angels in Adelebsen ausgesprochen. Der Ortsrat stellte sich einmütig hinter die von Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer (CDU) verfasste Erklärung.

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Sollen in Adelebsen keine Unterstützung erhalten: Gemeinde und Ortsrat rufen zur Zivilcourage gegenüber den Hells Angels auf.

Quelle: Heller

Adelebsen. Darin heißt es, die erfolgte Anmietung eines Objekts in der Langen Straße durch ein Mitglied der Hells Angels sei derzeit  von den Behörden nicht zu beanstanden , da es sich um eine privat genutzte Immobilie handele. Auch die Eröffnungsfeier mit vielen Mitgliedern des Rockerclubs war als privat deklariert worden.

Behörden und Polizei beobachteten die Situation, so Stollwerck-Bauer. Sie weist darauf hin, dass derzeit kein Grund zur Panik bestehe. Zugleich findet sie aber deutliche Worte über das Wesen des Rockerclubs: „Bei den Hells Angels handelt es sich ohne Zweifel um eine Organisation, die das organisierte Verbrechen zum Zweck hat.“

Wer mit dieser Organisation zusammenarbeite, fördere das organisierte Verbrechen in Adelebsen und Umgebung. Für die Verfolgung von Straftaten sei die Polizei zuständig.  Bürger und Verwaltung könnten sich jedoch in Zivilcourage üben , indem sie den Hells Angels die Unterstützung verweigern: „Lassen Sie uns gemeinsam einstehen für ein friedliches Adelebsen, indem wir alle organisierte Kriminalität aufs Schärfste verurteilen und ablehnen.“

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Cluberöffnung

Die von Unbekannten angekündigte Demonstration gegen Aktivitäten der Hells Angels in Adelebsen am Sonnabend ist ausgefallen. Es waren wenige Bürger, die sich am Rathaus einfanden – Medienvertreter und Polizisten übertrafen ihre Anzahl bei weitem. Öffentlicher Protest blieb aus. Stattdessen kamen 200 Gäste zur Feier der Hells Angels.

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