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Sanierungs-Vorschlag verworfen

Helmoltstraße in Grone Sanierungs-Vorschlag verworfen

Die Göttinger Helmoltstraße, ein Sackgasse in Grone, soll ab September runderneuert werden. Der von der Verwaltung der Stadt Göttingen präferierte Vorschlag konnte sich bei einer Bürgeranhörung im Bürgersaal des Bürgerhause Grone nicht durchsetzen.

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Die Göttinger Helmoltsstraße soll erneuert werden.

Quelle: Helmoltstraße

Göttingen. Gut 40 Anwohner und Eigentümer waren gekommen und hörten den Ausführungen der Verwaltung. Variante 1 mit einer normalen Fahrbahndecke und kleinem Wendehammer war schnell vom Tisch, weil die Göttinger Entsorgungsbetriebe nicht mehr in die Straße hineinfahren könnten - ein Müllwagen darf nicht rückwärts fahren. Die Mülltonnen hätten am Leerungstag an die Kreuzung zum Schülerstieg gebracht werden sollten.

Variante zwei, Spielstraße und gepflastert, ohne Bürgersteig, lag in zwei Alternativen vor. Bei der von der Verwaltung präferierten Variante 2b bemängelten die Bürger, dass die Fußgänger in der Mitte der Straße zwischen parkenden Autos gehen müssten. So gaben sie den Mitgliedern des Ortsrates die Variante 2a, die Autos parken quer nur an einer Straßenseite, als Bürgervorschlag mit in die Ortsratssitzung.

„Spielstraße wunderbar“, so Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr. „Aber auch ich teile die Bedenken der Bürger.“ Die müssen schließlich einen Teil der Kosten übernehmen. Weil die Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle plus die Hausanschlüsse, sowie die Trinkwasserkanäle und auch die Beleuchtungskabel im Rahmen der Baumaßnahme ersetzt werden müssen, zahlen die sogenannten „Leitungsträger“ 19 Prozent der Kosten, 20 Prozent bezahlt die Stadt, „nur“ 61 Prozent tragen die Anwohner. Für eine 90 Quadratmeter Wohnung, so hat die Verwaltung ausgerechnet, würden gemäß Straßenausbausatzung, Kosten in Höhe von etwa 2500 Euro anfallen, zahlbar in zwei Raten. Mit einem halben Jahr Bauzeit ist zu rechnen, im Juni sollen die Ausschreibungen erfolgen, die Baumaßnahmen könnten dann im September beginnen. bb

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