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Hemeln: Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“

Bewertungskommission erhält Einblicke und Eindrücke Hemeln: Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“

Etwa 100 Hemelner Bürger haben am Dienstagmittag die Bewertungskommission für den Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ am Feuerwehrhaus empfangen. Straff war die Zeitvorgabe, in der sie die Jury von Hemeln begeistern wollten – so wie schon die Jury beim Regionalentscheid.

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Bewertungskommission für den Landesentscheid beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Einwohnern in Hemeln.

Quelle: Hinzmann

Hemeln. Ortsbürgermeister Alfred Urhahn gab vor Eintreffen der Kommission den Vereinsvertretern, Musikern und Bürgern letzte Anweisungen, ließ gar das Hemeln-Lied noch einmal zur Probe anstimmen. Und er wies auf den minutiös getakteten Zeitplan hin, der für den Dorfrundgang eingeplant war.

Exakt 90 Minuten lautete die Vorgabe für die Besichtigung, am Ende schafften die Hemelner es in 87 Minuten, freute sich Urhahn. Als der Bus mit der Kommission  schließlich wieder abfuhr, hatten die engagierten Hemelner „ein gutes Gefühl“, so Urhahn.

An sieben Stationen im Ort gab es für die Jurymitglieder Informationen über das, was aus Sicht der Einwohner Hemeln so lebenswert und zukunftsfähig macht. Dorfmoderatorin Nortrud Riemann sprach zum Beispiel über den Dorfladen und das „Schrott“-Projekt, bei dem Hemelner Jugendliche zusammen mit Kindern einer Wohngruppe verschiedene Schrottteile zu einem Traktor-Kunstwerk zusammensetzten.

Das Engagement der Hemelner für die Erhaltung ihrer Grundschule wurde ebenso erwähnt, wie etwa die Tatsache, dass es im Ort keine nennenswerten Leerstände gibt.  Statt eines Neubaugebietes am Ortsrand gebe es in Hemeln mehrere Neubauten im Dorf verteilt, unterstrich der Ortsbürgermeister und ergänzte: „Das ist ja genau das, was heute propagiert wird.“ Auch die Aussage von Eckard Koch, „hier hilft jeder jedem“, dürfte die Jury vernommen haben.

Die Hemelner hatten den Kommissionsvertretern jeweils einen Dorfpaten zur Seite gestellt, der beim Spaziergang von Station zu Station Fragen beantwortete oder Themen vertiefte. Begleitet wurde die Jury beim Dorfrundgang darüberhinaus von rund 100 Einwohnern aus allen Altersklassen. Willi Pape sorgte mit einer Glocke dafür, dass keiner die Zeit aus dem Augen verliert.

Hemeln war erster Besichtigungsort von 18 Dörfern im Landesentscheid. Das Ergebnis wird am 25. September bekanntgegeben. Die Abschlussveranstaltung ist am 4. November in einem der teilnehmenden Dörfer geplant. Die drei Siegerorte des beim Landesentscheid qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“: Bewertungskommission erhält Einblicke und Eindrücke

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