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Hemeln und Harber sind Siegerdörfer

„Unser Dorf hat Zukunft“ Hemeln und Harber sind Siegerdörfer

Beim Regionalentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hat die Jury in diesem Jahr gleich zwei Sieger benannt: das Bördedorf Harber und Hemeln an der Weser.

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Die Bürgermeister aus Hemeln (links) und Harber, Alfred Urhahn und Hansgeorg Böttcher, repräsentieren die Siegerdörfer.

Quelle: Eichner-Ramm

Hemeln. Im Hemelner Dreschschuppen sind am Freitagabend die Preise und Urkunden vergeben worden. Die beiden Siegerdörfer erhielten jeweils 1100 Euro und haben sich für den Landesentscheid im September qualifiziert. Einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro sprach die Bewertungskommission Delligsen im Landkreis Northeim zu.

Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn hatte zu der Feier im Dreschschuppen Abordnungen aller zehn teilnehmenden Ortschaften eingeladen. Die Kommissionsmitglieder schilderten im Wechsel, was sie in den Dörfern am meisten beeindruckt hat und gaben den Vertretern von Ehra-Lessin (Landkreis Gifhorn), Hattorf (Stadt Wolfsburg), Harber (Kreis Peine), Emmerstedt (Kreis Helmstedt), Volzum, Barnstorf  und Seinstedt (alle Landkreis Wolfenbüttel), Wolfshagen (Kreis Goslar), Delliehausen und Hemeln noch Tipps für ihren Weg in die Zukunft.

Ralf Gelken vom niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betonte in seiner Ansprache, dass die Menschen in den Dörfern das Wichtigste seien. „Sie bewegen etwas, um ihr Dorf voranzubringen“, sagte er. Mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb hätten sich die Orte bereits auf den Weg in die Zukunft begeben. Gelken betonte, es liege an den Menschen in den Dörfern, ihre Zukunft zu gestalten. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, war sich auch der Hemelner Ortsbürgermeister sicher. Der Hann. Mündener Stadtteil habe die Bewertungskommission unter anderem mit einer „starken Gemeinschaft, die neue Ideen vorantreibt“ überzeugt, meinte Jurymitglied Gerd Borstelmann. „Sie haben uns begeistert“, fasste er zusammen. Hemeln war das letzte Dorf, dass sich die Jury während ihrer Besichtigungstour angesehen hatte. Nicole Prediger von der Stadtverwaltung Hann. Münden und das „Küken der Kommission“ zeigte sich unter anderem davon angetan, wie Harber seine Neubürger in die Dorfgemeinschaft einbeziehe.

Im Anschluss an die Preisübergabe stellten die beiden Bürgermeister Urhahn und Hansgeorg Böttcher ihre Ortschaften noch einmal vor. Hemeln, so erfuhren die Gäste, werde im Oktober oder November im NDR-Fernsehen zu sehen sein. In den vergangenen Wochen war ein TV-Team mehrfach in dem Weserort, um ihn zu porträtieren. Daher sei die Wettbewerbskommission auch von einem Fernsehteam in Hemeln begrüßt worden, sagte Urhahn. Am Freitagabend unterstrich er: „Es macht Spaß in Hemeln zu leben. Deshalb hat unser Dorf Zukunft“.

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