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Herkules in Göttingen wird zur Schutthalde

Neuer Supermarkt entsteht Herkules in Göttingen wird zur Schutthalde

Seit Januar 2010 ist der Herkules-Markt an der Kasseler Landstraße geschlossen. Jetzt nimmt dort die geplante Ansiedlung eines Supermarkts von der Edeka-Hessenring in Melsungen immer konkretere Formen an. Nicht nur die Straßenarbeiten an der Kreuzung Kasseler Landstraße/ Salinenweg schreiten stetig voran. Auch der Abriss des alten Herkules-Gebäudes ist in vollem Gange.

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Ehemaliger Herkules-Markt: Der Schutt türmt sich auf.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Außenwände stehen nur noch teilweise, man kann bereits durch das ganze Gebäude hindurch gucken.

Es ist fast vollständig entkernt. Dort, wo sich früher der Parkplatz befand, türmen sich jetzt riesige Schutt-, Erd- und Betonträger-Halden auf. Bagger und Planierraupen sind im Dauereinsatz.

Prinzipiell fänden drei Dinge gleichzeitig statt, sagt ein Edeka-Sprecher: die Abriss-, Gründungs- und Auffüllarbeiten. Letztgenannte sind notwendig, weil sich das Gelände, wenn es fertig ist, auf dem gleichen Niveau wie die Kasseler Landstraße befinden soll. Aus diesem Grund wird der Großteil des Gebäudeschutts auch nicht abtransportiert, sondern geschreddert und anschließend als Auffüllgut genutzt.

Die derzeitigen Wetterverhältnisse seien für die Arbeiten günstig, so der Sprecher: „Weil es feucht ist, staubt es weniger.“ Wenn alle Vorarbeiten abgeschlossen seien, solle mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden.

Von Hauke Rudolph

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