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Philippi will für SPD in Bundestag

Kanditaten-Kür Philippi will für SPD in Bundestag

Der Herzberger Chirurg Andreas Philippi will für den Deutschen Bundestag kandidieren. Der SPD-Unterbezirk Göttingen hat den langjährigen Kommunalpolitiker für die Kandidatur im Wahlkreis Northeim-Osterode/Harz-Goslar vorgeschlagen.

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SPD will Andreas Philippi für den Northeimer Wahlkreis in Bundestags-Rennen schicken.

Quelle: Mark Härtl

Northeim. Der Herzberger Chirurg Andreas Philippi will für den Deutschen Bundestag kandidieren. Der SPD-Unterbezirk Göttingen schlug den langjährigen Kommunalpolitiker in seiner letzten Vorstandssitzung kurz vor dem Jahreswechsel für die Kandidatur im Wahlkreis Northeim-Osterode/Harz-Goslar vor. "Dass ich antreten will, war eigentlich schon ein offenes Geheimnis", erklärte Philippi. Er habe sich, nachdem bekannt wurde, dass der bisherige SPD-Abgeordnete Wilhelm Priesmeier aufhören will, schon länger mit einem derartigen Vorhaben beschäftigt. Priesmeier, Tierarzt aus Dassel, um dessen Nachfolge es jetzt im Bundestagswahlkreis 52 (von Northeim über Osterode bis Goslar) geht, hatte mitgeteilt, dass er aus Altersgründen nicht wieder für den Bundestag kandidiert.

Am Freitag, 20. Januar, ab 18.30 Uhr ist im Gasthaus Ohnesorge in Schwiegershausen die offizielle Kandidatenvorstellung geplant. Weitere derartige Veranstaltungen werden in Northeim und Dassel folgen. Die offizielle Nominierung wird bei der Wahlkreiskonferenz am 18. Februar in Katlenburg erfolgen. Philippi muss sich voraussichtlich noch gegen Bewerber aus dem Unterbezirk Northeim/Einbeck durchsetzen. Dort waren bereits mehrere Kandidaten im Gespräch, die allerdings wieder zurückzogen. Jetzt soll es zwei Bewerber geben. Der Unterbezirk Goslar verzichtet ganz auf einen eigenen Vertreter. "Ich bereite mich sehr intensiv auf diese neue Aufgabe vor, es wird für mich auf jeden Fall sehr spannend", blickt der Herzberger Mediziner auf das kommende Jahr. Wichtig für ihn werde bei einer erfolgreichen Kandidatur, die Interessen der drei SPD-Unterbezirke optimal zu vertreten.

Zahlreiche Funktionen

Eine große Rolle wird dabei der Harz spielen: "Der Harz ist für mich das Herz der Republik", sagte er. Philippi ist seit Beginn der Wahlperiode am 1. November 2016 Vorsitzender des Kreistagsausschusses für Soziales und Gesundheit. Außerdem übt er das Amt des stellvertretenden, ehrenamtlichen Landrats im Landkreis Göttingen aus. Im Herzberger Rat ist er Fraktionsvorsitzender der SPD. Sollte er nach der Wahl im Herbst 2017 in den Bundestag einziehen, wäre das allerdings nicht gleichbedeutend mit der Aufgabe seiner bisherigen Funktionen. "Ich muss dann erst einmal sehen, wie alles zeitlich zusammenpasst und werde dann entscheiden", erklärte der Kommunalpolitiker. Gleiches gilt auch für seinen Beruf als Chirurg, den er weiterführen möchte. Philippi ist leitender Arzt in der MVZ Gesellschaft Südniedersachsen. "Der Harz ist für mich das Herz der Republik. Wichtig ist aber, die Interessen aller drei Unterbezirke optimal zu vertreten.  

Von Michael Paetzold

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