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Vorentscheidung über Windenergie gefällt

Hessen plant Windparks nahe Südniedersachsen Vorentscheidung über Windenergie gefällt

Einstimmig hat der Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Nordhessen dem Teilregionalplan Energie zugestimmt. Der legt auch Vorranggebiete für Windenergie fest, die teils an den Landkreis Göttingen grenzen.

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Windkraftanlagen (Symbolbild)

Quelle: dapd

Kassel. Den endgültigen Beschluss trifft die Regionalversammlung am 7. Oktober.

Rund 172 Vorranggebiete auf 17 000 Hektar Fläche sieht der Entwurf vor. In der südniedersächsischen Grenzregion liegt etwa eine 84 Hektar große bereits beplante Fläche nahe Berlepsch-Ellerode („Steimel“), Auch ein fast 34 Hektar großer Streifen entlang der Landesgrenze bei Ziegenhagen soll Vorrangfläche werden, ebenso groß ist ein mögliches Areal bei Hermannrode („Eichholz“). Rund 45 Hektar sollen bei Eichenberg („Stürzlieder Berg“) für die Windenergienutzung zur Verfügung stehen.

Im Zuge der Planung und Offenlegung hatten bereits der Landkreis Göttingen und einige südniedersächsische Kommunen wie Adelebsen und Friedland Bedenken gegen die Ausweisung von Vorranggebieten in direkter Nachbarschaft zu eigenen Ortsteilen geäußert.

Viel Ärger gab es auch in der Stadt Hann. Münden über Pläne, im Reinhardswald umfänglich Gebiete für Windenergie auszuweisen. Dort ist im Entwurf des Teilregionalplans Energie Nordhessen eine rund 550 Hektar große Vorrangfläche vorgesehen, die bis auf eine Entfernung von 1300 Metern an die Tillyschanze und bis auf 1700 Meter an den Mündener Stadtrand heranreicht.

Nach Festlegung der Flächen in der Fachausschusssitzung soll am 7.Oktober die Regionalversammlung Nord-Hessen den Planentwurf einschließlich Begründung und Umweltbericht abschließend beraten. Der sogenannte Genehmigungsentwurf wird dann der obersten Landesplanungsbehörde, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesplanung zur Prüfung vorgelegt. Genehmigen muss den Plan schließlich die Hessische Landesregierung.

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