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Historiker sorgen für volle Betten in Göttinger Hotels

Göttingen Tourismus verzeichnet positive Entwicklung Historiker sorgen für volle Betten in Göttinger Hotels

Herausragendes Ereignis für die Statistik des Vereins Göttingen Tourismus ist im vergangenen Jahr der Deutsche Historikertag gewesen. Mehr als 3000 Teilnehmer nahmen im September daran teil, und ein Großteil von ihnen übernachtete in einem der Göttinger Hotels.

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Angelika Daamen und Hartmut Wolf von Göttingen Tourismus präsentieren auf der Internationalen Tourismusbörse Informationen über die Universitätsstadt.

Quelle: Eichner-Ramm

Göttingen. „Das war schon eine große Nummer“, sagt Angelika Daamen, Geschäftsführerin von Göttingen Tourismus. Und das nicht nur, weil die Historiker für volle Hotelbetten sorgten, sondern auch weil Göttingen Tourismus mit allerlei Dienstleistungen rund um die Veranstaltung bewiesen hat, dass sie auch Veranstaltungen in dieser Größenordnung professionell begleiten können, etwa mit einem Wellcome-Desk, Stadtführungen oder der Buchung der Zimmer.

Auch über den Historikertag hinaus bilanziert Daamen „insgesamt ein gutes Jahr“. Die Übernachtungszahlen hätten sich erfreulich entwickelt, sagt Daamen. Am Jahresende weist die Statistik ein Plus von fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Mit 444 178 Gästeübernachtungen im Jahr 2014 liegt Göttingen im Vergleich der 20 niedersächsischen Städte auf Platz fünf – vor Hannover (fast 2,1 Millionen Übernachtungen), Goslar (693 899), Braunschweig (557170) und Wolfsburg (493629). Bei den Gästeankünften in Göttingen beläuft sich die Zunahme gegenüber 2013 auf 5,4 Prozent auf 246 083.

„Die Stadt war im vergangenen Jahr fünf bis sechs Mal ausgebucht“, sagt Daamen. Neben dem Historikertag hätten auch einige Messen in der Lokhalle und verschiedene Tagungen dazu beigetragen, dass die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten lag bei 40,2 Prozent lag. Die Göttinger Tourismus-Chefin hofft auf mehr Hotelkapazitäten in der Stadt. So seien das geplante Hotelprojekt am Groner Tor, die Erweiterung des Hotels Schweizer Hof und das geplante Boardinghouse am Bartholomäusbogen nur zu begrüßen. Tourismus in Göttingen, das werde immer ein Stoßgeschäft sein, sagt Daamen, „aber wir merken auch, dass sich die Saisonzeiten inzwischen bis in den November hinein ziehen“.

Gemeinsame Werbeaktionen mit dem Zusammenschluss „die neun Städte in Niedersachsen“ – Braunschweig, Celle, Göttingen, Goslar, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel sowie die Autostadt in Wolfsburg – und Messebesuche zählen zu den Aktivitäten des Vereins Göttingen Tourismus. Zuletzt warben Daamen und Mitarbeiter Hartmut Wolf mit den Partnern auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin um potenzielle Gäste und Veranstalter.

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