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Historisches Northeimer Fachwerkhaus von 1779 saniert

Kirchenkreis Leine-Solling investiert 400 000 Euro Historisches Northeimer Fachwerkhaus von 1779 saniert

Nach fünf Monaten Bauzeit arbeitet die Superintendentur des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Leine-Solling wieder komplett im historischen Fachwerkhaus am Entenmarkt. In die Sanierung des Gebäudes von 1779 hat der Kirchenkreis nach eigenen Angaben 400.000 Euro investiert.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Bereits im Juni sei die Dienstwohnung im Obergeschoss und Dachgeschoss durch das neue Superintendentenehepaar Stephanie und Jan von Lingen bezogen worden, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises. Mittlerweile seien auch die Büros der Superintendentur zurück am alten Platz, denn die Innenrenovierung im Erdgeschoss sei abgeschlossen. Das Gebäude mit 350 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sei nach Auszug des ehemaligen Superintendenten Heinz Behrends seit Januar grundlegend saniert und modernisiert worden. Insbesondere das Fachwerk der Fassaden sei marode gewesen. Darüber hinaus sei der Außenputz brüchig gewesen. Im Zuge der Fachwerksanierung sei ein kleiner Anbau an der Südseite, der nicht zum ursprünglichen Bau gehört habe, aufgrund der starken Schädigungen abgebrochen und die Fassade an dieser Stelle geschlossen worden.

 
Die Fenster und Außentüren seien erneuert und nach historischen Belegen aufwendig gestaltet worden. An den zwei Fassaden an der Süd- und Westseite sei das Fachwerk sichtbar geblieben. An der Nord- und Ostfassade sei das Gebäude als Witterungsschutz mit einer Wärmedämmung und mit Lärchenholz verkleidet worden. Die oberste Geschossdecke und die Außenwände seien mit einer ökologischen Dämmung versehen worden. Alle Arbeiten seien in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgt.

 
Die Kosten trage der Kirchenkreis, sie würden zum Teil aber über das Programm für Energiesparmaßnahmen der hannoverschen Landeskirche bezuschusst. Das Fachwerkhaus wurde den Angaben zufolge 1779 als Predigerhaus der Kalandsbruderschaft erbaut und war dann im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde St. Sixti Northeim, von der es als Pfarrhaus genutzt wurde. Seit der Fusion der drei ehemaligen Kirchenkreise Northeim, Einbeck und Uslar 2001 beherbergt es die Superintendentur des neu gegründeten Kirchenkreises Leine-Solling. 2014 wurde es vom Kirchenkreis erworben, um zukünftig als Sitz der Superintendentur zu dienen. bar

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