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Hitzefrei und volle Freibäder

Hochdruckgebiet sorgt für sommerlich heißes Wetter in Göttingen und dem Landkreis Hitzefrei und volle Freibäder

Sommer, Sonne, Hitze – das ist die momentane Wetterlage in Göttingen und Umgebung. In den Freibädern führt das zu guten Besucherzahlen. Die Hitze kann aber auch eine Belastung sein. An Schulen beispielsweise haben viele Schüler schon Hitzefrei bekommen.

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Freibäder - eine willkommene Abkühlung

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Sommer, Sonne, Hitze – das ist die momentane Wetterlage in Göttingen und Umgebung. In den Freibädern führt das zu guten Besucherzahlen. Die Hitze kann aber auch eine Belastung sein. An Schulen beispielsweise haben viele Schüler schon Hitzefrei bekommen.

„Die Göttinger haben endlich die Möglichkeit, den Sommer zu erleben“, sagt Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH. Bisher seien die Besucherzahlen eher durchwachsen gewesen, das schöne Wetter ziehe die Leute nun noch einmal in die Freibäder. Auch das Erlebnisbad Dransfeld sei gut besucht, berichtet Badleiter Matthias Corde.

Freibad Ratsburgbad Reyershausen

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Auch an den Schulen in Göttingen und der Region hat die Hitze Folgen: Viele Schüler der Sekundarstufe 1 konnten am Donnerstag früher nach Hause. „Es ist in keiner Weise zumutbar“, sagt Rita Engels, Schulleiterin am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG). Bis zu 39 Grad herrschten in manchen Klassenräumen. Noch am Mittwoch wurde deshalb die Entscheidung getroffen, die Schüler der Sekundarstufe 1 am Donnerstag nach der vierten Stunde nach Hause zu schicken. Zudem sollen die Schüler am Freitag früher ins Wochenende starten können.

Ähnlich ist die Situation an der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausen, dem Hainberg Gymnasium (HG), der Werra-Realschle in Hann. Münden und dem Eichsfeld Gymnasium. Grundsätzlich entscheidet nach einem Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums die Schulleitung, ob sie frei gibt. Das kann sie, "wenn der Unterricht durch hohe Temperaturen in den Schulräumen erheblich beeinträchtigt wird". Hitzefrei ist allerdings nur für Grundschulen und für den Sekundarbereich 1 möglich. Anders ist die Situation in „verlässlichen Grundschulen“, inzwischen fast alle. Diese müssen die Betreuung bis mindestens 13 Uhr gewährleisten und teils auch eine Nachmittagsbetreuung anbieten. „Die Schüler haben sich auch mal eine kleine Sommerpause verdient“, sagt Georg Bartelt, Schulleiter am HG zum frühzeitigen Schulschluss am Freitag.

Für Vierbeiner kann die Hitze ebenfalls belastend werden, sagt Beate Horn, Tierheimleiterin in Duderstadt: „Das Wichtigste ist ausreichend Wasser.“ Die Tiere dürften zudem nicht zu lange der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleintiere sollten in abgekühlten Räumen untergebracht werden.

Damit die hohen Temperaturen nicht zu gesundheitlichen Problemen führen, sollten einige Dinge beachtet werden. Prof. Michael Zeisberg, Oberarzt am Universitätsklinikum in Göttingen, rät: „Hitze vermeiden und raus aus der Sonne.“ Außerdem sollten Alkohol und heiße Getränke vermieden und leichte Mahlzeiten bevorzugt werden. Genug zu trinken sei besonders wichtig, auch wenn man keinen Durst habe, sonst drohe ein Hitzschlag. Warnsignale seien Übelkeit, Kopfschmerz und auch Verwirrtheit.

Von Finn Lieske und Markus Bruns

Tipps der Redaktion

  • Abtauchen im Freibad
  • Geschwollene Füße in kaltes Wasser mit einem Schuss Essig
  • Nicht zu kalte Getränke
  • Von Zeit zu Zeit ein wenig kaltes Wasser über die Handgelänke laufen lassen
  • Abends, morgens oder über Nacht lüften, am Tag Fenster und Rolläden schließen
  • Am Abend in die Sauna für ein frisches Gefühl am Morgen und weniger Schwitzen
  • Make-up-Tipp: Kajal in den Kühlschrank.
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