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Hochspannung: EAM testet Leitung

Neuer Abschnitt in Göttingen Hochspannung: EAM testet Leitung

Die Energienetz Mitte, Tochtergesellschaft des Energiekonzerns EAM, hat am Mittwoch Hochspannungskabel in Göttingen getestet, bevor sie in Betrieb genommen werden. Es ist der letzte Abschnitt der Hochspannungstrasse zwischen den Umspannwerken Leinestraße und Göttingen.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Für die Trasse wurden 1,6 Kilometer Erdkabel im Wohngebiet Leineberg durch moderne, leistungsfähige Hochspannungskabel ersetzt. Bevor diese endgültig angeschlossen werden können, erklärt Armin Schülbe, EAM Leiter Regionalzentrum Nord, müssten sie einer Hochspannungsprüfung unterzogen werden. Der ungefähr dreistündige Belastungstest begann um 12.30 Uhr im Umspannwerk Leinestraße.

 
Mit einem „mobilen Prüflabor“ aus Berlin werde die neue Leitung untersucht, ergänzt Schülbe weiter. Ein Transformator auf einem LKW schickt 160 000 Volt durch die Leitung. Im regulären Betrieb flössen später nur 110 000 Volt (110 kV). „Wenn die Leitung 160 000 Volt aushält, dann hält sie 110 000 über Jahrzehnte aus“, so Schülbe. Normalerweise seien 110-kV-Leitungen oberirdisch über Strommasten miteinander verbunden. Das besondere an dem Standort Göttingen sei, dass seit 2013 alle 110-kV-Leitungen unterirdisch verliefen. Mit dem letzten Abschnitt seien außerdem nun alle fünf Umspannwerke miteinander verbunden. So könne, wenn eine Leitung falle, schnell auf eine andere umgeschaltet werden.
Die Baumaßnahmen sind laut EAM Teil einer Neustrukturierung und Modernisierung sowie des Ausbaus der Stromnetze. 2013 wurden im ersten Bauabschnitt der Trasse zwischen den Umspannwerken Göttingen und Leinestraße 2,6 Kilometer Hochspannungs-Freileitung auf Erdkabel umgestellt. bl

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