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Hochwasser: Verwaltung Göttingen prüft Ursache

„Wasserproblem“ rund um Jochmannsche Teiche Hochwasser: Verwaltung Göttingen prüft Ursache

Nach den heftigen Überschwemmungen im Westen von Grone will die Göttinger Stadtverwaltung jetzt nach der Ursache forschen. „Wir werden einen Termin der für Grünflächenunterhaltung und den Wasserbau zuständigen Fachdienste, der Unteren Wasserbehörde sowie des Baubetriebshof organisieren, um zu schauen, wo die Gründe für die Überschwemmung liegen könnten“, erklärt dazu Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

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„Das habe ich noch nie erlebt“: Heinrich Mannert auf einer der überschwemmten Wiesen.

Quelle: Theodoro da Silva

Grone. Vielleicht gebe es Probleme mit dem Abfluss aus den sogenannten Jochmannschen Teichen, die in dem betroffenen Gebiet östlich der Otto-Brenner-Straße liegen. „Aber wir wissen es noch nicht“, betont Johannson.

Im Westen Grones waren nach heftigen Schnee- und Regenfällen am vergangenen Donnerstag große Flächen eines Gebiets rund um die Straße An den Hampenwiesen überspült worden. Betroffen war auch die benachbarte Kleingartenanlage.  Heinrich Mannert, dessen Firma neben den Teichen liegt, berichtet, das Wasser habe mehrere Tage lang auf seinem Grundstück gestanden.

Vergleichbares habe er noch nie erlebt. Umliegende Wiesen und Kleingärten seien immer noch überschwemmt. Ähnliches berichtet Klaus-Dieter Lorenz, der einen Garten in der Kleingartenkolonie besitzt. Er beobachte schon seit Längerem, dass das Wasser der Jochmannschen Teiche bisweilen nicht mehr vernünftig ablaufe.

„Ich wohne hier seit 50 Jahren. So etwas ist hier noch nie passiert“, sagt Lorenz. Er und Mannert haben nach eigenen Angaben im Winter Arbeiten rund um die Teiche beobachtet und sehen darin einen Zusammenhang mit den Überschwemmungen. Er habe sich deswegen auch schon an die Stadtverwaltung gewandt, sagt Lorenz.

Johannson bestätigt, dass es im Bereich der Jochmannschen Teiche „im Winter Gehölzrückschnitt gegeben hat“. Seitdem gebe es auf entfernter liegenden Flächen ein „Wasserproblem“, sei der Verwaltung vor 14 Tagen mitgeteilt worden. „Aus Sicht der Unteren Wasserbehörde kann es da allerdings keinen Zusammenhang geben. Deshalb gehen wir der Sache jetzt nach“, betont Johannson. Der Ortsrat Grone sei informiert.

Das bestätigt Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD). Der Ortsrat habe sich auch bereits an die Veraltung gewandt. Diese habe unter anderem erklärt, Ende vergangenen Jahres den Zulauf der Teiche gereinigt zu haben. „Ob das der Grund für die Überschwemmungen ist, weiß ich aber nicht“, sagt Sterr. Die Verwaltung müsse nun Antworten liefern.

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