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Hochwasser in Groß Schneen wird teuer

Bislang 2,6 Millionen Euro Schaden Hochwasser in Groß Schneen wird teuer

Das August-Hochwasser in Groß Schneen kommt den Landkreis Göttingen teuer zu stehen. Um die Schäden an den beiden Schulen zu beseitigen, sind laut Verwaltung rund 2,6 Millionen Euro notwendig. Dazu kommen noch die Kosten für die Sanierung der Sporthalle, die noch nicht ermittelt sind.

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Hochwasser in der Sporthalle in Groß Schneen.

Quelle: Pförtner

Groß Schneen. Mit der Finanzierung der Kosten für die notwendigen Arbeiten befasst sich der Bau- und Wirtschaftsausschuss in seiner Sitzung am Montag, 21. September. Durch das Hochwasser infolge des starken Regens hätten Carl-Friedrich-Gauß-Schule, Grundschule und Sporthalle in Groß Schneen teilweise bis zu 80 Zentimeter hoch unter Wasser gestanden, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Die damals in der Sporthalle untergebrachten 200 Flüchtlinge mussten evakuiert werden und kamen in Rosdorf in der Sporthalle der früheren Anne-Frank-Schule unter.

In Groß Schneen gibt es laut Verwaltung an den Schulgebäuden Schäden an der Bausubstanz ebenso wie im technischen Bereich. Außerdem müssten Mobiliar und Geräte teilweise neu beschafft werden.

Die nicht vorhersehbaren Kosten müssen auf komplizierte Art und Weise im Haushalt verankert werden. Der Löwenanteil der Kosten entfällt mit rund 2,2 Millionen Euro auf Instandsetzungarbeiten. Die Wiederherstellung der Lehrküche ist mit 60000 Euro veranschlagt, die Reinigung und Trocknung des Mobiliars mit 57000 Euro. Die Wiederbeschaffung von Geräten und Mobiliar soll knapp 200000 Euro kosten. Dazu kommen weitere kleinere Posten wie etwa 15500 Euro für Fahrten zu anderen Sportstätten. Für die Sporthalle hätten die Kosten für eine Instandsetzung noch nicht ermittelt werden können, weil eine Baugrunduntersuchung notwendig sei, heißt es weiter.

Um die Kosten zu decken, will die Verwaltung im laufenden Haushaltsjahr bei anderen Ausgaben kürzen, so um 70000 Euro beim Umbau der BBS III in Göttingen mit dem Ziel der Inklusion, um 164000 Euro beim Breitbandausbau und um 25000 Euro bei kleineren Investitionen. Der Hauptteil der Kosten soll aus der Rücklage gedeckt werden, die derzeit mit knapp vier Millionen Euro gefüllt ist. Der Ausschuss tagt um 16 Uhr im Sitzungssaal Burg in der Bürgerstraße 64 in Göttingen.

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