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Höchste Geburtenzahl in Göttingen seit 2004

Deutlich mehr Babys Höchste Geburtenzahl in Göttingen seit 2004

Bei Göttinger Eltern hat es 2010 eine deutlich höhere Zahl an Geburten gegeben als in den Vorjahren. Nach Angaben des Göttinger Statistischen Informationssystems (Gösis) kamen im vergangenen Jahr 1041 Kinder zur Welt.

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Hallo hier bin ich: In Göttingen sind 2010 wieder mehr Kinder zur Welt gekommen – die Zahl der Todesfälle überwiegt jedoch.

Quelle: ddp

Von 2005 bis 2008 hatte die Zahl jeweils bei gut 1000 gelegen, 2009 war sie gar erstmals seit gut 50 Jahren knapp unter die Marke 1000 gerutscht. Von 993 ging es nun um knapp fünf Prozent nach oben auf 1041 – zuletzt hatte es mit 1058 Kindern ortsansässiger Mütter 2004 eine höhere Geburtenzahl gegeben.

Aufgehalten ist der demographische Wandel damit allerdings nicht, denn die Zahl der Sterbefälle lag mit 1142 auch 2010 über der der Geburten. Das ergibt insgesamt bei der sogenannten natürlichen Bevölkerungsbewegung einen Verlust von 101 Menschen. Die Zahl der Todesfälle ist dabei gegenüber dem Vorjahr um sieben zurückgegangen. Theoretisch hätte die Stadt Göttingen dennoch einen Bevölkerungszuwachs verbuchen können, denn es sind knapp 600 Leute mehr nach Göttingen gezogen als abgewandert, so dass unter dem Strich ein Bevölkerungsplus von knapp 500 stünde – hätte die Stadt nicht zugleich die Register bereinigte und zahlreiche, nämlich rund 1800, Karteileichen beseitigt. Damit lag die Einwohnerzahl der Leinestadt Ende 2010 bei rund 127 900 und damit um rund 1300 niedriger als im Vorjahr.

Die Zahl der Geburten auf 1000 Einwohner lag 2010 mit 8,1 ebenfalls über der der Vorjahre. In den 1960er Jahren hatte diese Zahl teilweise über 15 gelegen. Nach jahrelangem Anstieg lag 2010 der Anteil der unehelichen Geburten erstmals wieder unter dem des Vorjahres: Er ging von 35,1 auf 34,3 Prozent zurück. Die meisten Geburten gab es 2010 in den Monaten September und Dezember. Am meisten Geburten je 1000 Einwohner gab es in Grone, die wenigsten in Weende.

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