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Hohe Nachfrage bei Weihnachtsbäumen

Jaidental Weende Hohe Nachfrage bei Weihnachtsbäumen

10000 Tannenbäume wachsen im Jeidental des Weender Walds. Die Realgemeinde Weende lässt hier seit rund 25 Jahren einmal vor Weihnachten Bäume für den Eigenbedarf schlagen. Dieses Jahr war die Nachfrage sehr hoch, was auch am guten Wetter lag. Von 250 verkauften Bäumen geht die Realgemeinde aus.

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Quelle: Heller

Göttingen. Es ist das vermutlich wichtigste Stück Weihnacht: der Tannenbaum – besungen, behängt, belichtert. Kein Wunder, dass viele Menschen ihren Baum selber schlagen wollen. Unter der Stromtrasse durch den Wald bei Weende schaffte die Realgemeinde Weende die Möglichkeit dazu. Dort darf der Bewuchs nicht zu hoch werden. Daher beschloss man, doch einfach Tannenbäume zu pflanzen, die ohnehin bei einer Höhe von zwei oder zweieinhalb Metern geerntet werden. Etwa sieben Jahre dauert es, bis die Bäume so weit sind.

Wer sich seinen ganz persönlichen Weihnachtsbaum selbst aus dem Weender Wald holen will, der muss schon wissen, wo es langgeht, denn der Weg ist nicht ganz leicht zu finden. Und man sollte sich auf eine Schlammtour einstellen. Doch am Ende winkt ein Spaß, der gerade die Kleinen begeistert. „In erster Linie kommen junge Familien mit Kindern zu uns“, erzählt Dieter Rorig, ehemaliger Vorsitzender der Realgemeine Weende. Die Realgemeinde ist ein Zusammenschluss von Weendern, denen Waldparzellen gehören.

Foto: Heller

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In einem Zelt gibt es Glühwein, davor werden die Bäume eingenetzt, Sägen können ausgeliehen werden. Die Preise sind moderat. „Unter dem Strich kommt nicht viel dabei raus“, sagt Rorig. „Wenn wir unsere Kosten decken, sind wir schon zufrieden“ – die Mitglieder der Realgemeinde sind natürlich ehrenamtlich dabei.

Daniela Wenzel, Hilmar Bremer, Andreas Milczewski: "Unser Baum ist schön gewachsen, hat viele dichtstehende Äste,  ist groß und unten breit – wir haben ein großes Wohnzimmer. Geschmückt wird der Baum an Heiligabend mit echten Kerzen und einer Lichterkette, Kugeln, aber kein Lametta. Eine Spitze bekommt er aber nicht."

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Links und rechts geht es hangabwärts in die Bestände. Da werden dann die Bäume genau gemustert, ob Symmetrie und Beästung passen, da wird gemessen und Eltern diskutieren mit ihren Kindern darüber, welcher Baum nun genommen werden soll – ebenso wie manches Ehepaar seine routiniert klingenden Zickereien auch bei der Baumsuche fortsetzt.

 

Das einzige Ärgernis: Leute, die auf dem zugegebenermaßen schmalen Waldweg nicht richtig einparken. Dann heißt es für alle, die vorbei wollen: Geduld.

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