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Sanierung schneller und günstiger

Holbornsches Haus Sanierung schneller und günstiger

Schneller und günstiger als geplant ist die Sanierung des Holbornschen Hauses an der Roten Straße verlaufen. Die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Fachwerk aus dem 13. Jahrhundert haben 550000 Euro gekostet - rund 150000 Euro weniger als ursprünglich von der Stadtverwaltung veranschlagt.

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Die Sanierung in Holborschen Haus wird günstiger als erwartet.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Als Gründe führt die Verwaltung die "reibungslosen Abläufe" an. Auch seien die Schäden "weniger dramatisch als befürchtet" gewesen. Häufig bei derartigen Gebäudestrukturen auftauchende  bauphysikalische Probleme seien ebenfalls nicht entdeckt worden, heißt es in einer Mitteilung. Sieben Handwerksbetriebe aus der Region um Heiligenstadt, Leinefelde, Quedlinburg und Göttingen seien in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz an der Sanierung beteiligt gewesen.

Sie haben in den vergangenen knapp zehn Monaten schadhafte Hölzer und Ausfachungen im Fachwerk ausgetauscht und die Bruchsteinfassade repariert. Dabei sei auch die Fassadenfarbe erneuert worden. "Austausch und Erneuerung schadhafter Bauteile – insbesondere der Hölzer – wurden wie heute üblich deutlich konsequenter vorgenommen als während der letzten Sanierung des Holbornschen Hauses Mitte der 90er-Jahre. Daher wird diese Sanierung auch erheblich dauerhafter sein", teilt die Stadtverwaltung weiter mit.  Die Sanierung des Sockels soll zum geplanten Umbau der Roten Straße im kommenden Jahr erfolgen. Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung mit Kosten von 700000 Euro und einer Bauzeit von mindestens einem Jahr gerechnet.

Die jetzt behobenen Schäden waren bereits 2012 entdeckt worden. Bei der Sanierung des Hauses in den 90er-Jahren seien aus heutiger Sicht „bereits vorhandene Schädigungen insbesondere im Fachwerkbereich nicht so konsequent behoben wie es heute üblich ist“, hatte Verwaltungssprecher Detlef Johannson zu Beginn der Sanierung gesagt.

Das Holbornsche Haus wurde 1266 errichtet. Heute beherbergt das im Besitz der Göttinger Milden Stiftung stehende Gebäude neben Wohnungen die Stadtarchäologie und  Veranstaltungsräume. Das Haus gehört in den Besitz der Göttinger Milde Stiftung. Die Stiftung trägt als Bauherr die Kosten.

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