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Holbornsches Haus erneut saniert

Bereit für Veranstaltungen Holbornsches Haus erneut saniert

Das Holbornsche Haus ist einer der bedeutenden Baudenkmäler der Stadt: Das historische Gebäude an der Roten Straße 34 ist saniert worden. Jetzt stehen behindertengerechte Räume in der Immobilie wieder zur Vermietung zur Verfügung. Das teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit.

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Das Holbornsche Haus (rechts).

Quelle: R

Göttingen. Das auffällige rote Gebäude ist im vergangenen Jahr rund neun Monate lang renoviert worden, seit Dezember ist das Gerüst abgebaut. Die jüngsten Arbeiten an dem denkmalgeschützten Fachwerk aus dem 13. Jahrhundert haben 550.000 Euro gekostet - rund 150.000 Euro weniger als ursprünglich von der Stadtverwaltung veranschlagt. Unter anderem sind während dieser Zeit schadhafte Bauteile – insbesondere der Hölzer –ausgetauscht worden. Die jetzt behobenen Schäden waren bereits 2012 entdeckt worden. 

Bei der Sanierung des Hauses in den 90er-Jahren seien laut Stadtverwaltung aus heutiger Sicht „bereits vorhandene Schädigungen insbesondere im Fachwerkbereich nicht so konsequent behoben wie es heute üblich ist“. Das Gebäude war bereits in den Jahren 1994 bis 1998 aufwändig saniert worden. Damals wurden vom Eigentümer, der Göttinger Milden-Stiftung, 7,1 Millionen D-Mark (gut 3,6 Millionen Euro) investiert. Das Holbornsche Haus wurde 1266 errichtet und ist damit älter als das alte Rathaus in Göttingen. Es hat im Lauf seiner Geschichte zahlreiche bauliche Umbauten und Veränderungen erfahren.

Heute beherbergt das Gebäude neben Wohnungen die Göttinger Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume. Diese ab 1. Februar 2017 wieder zur Vermietung zur Verfügung:  das Foyer mit einer Größe von rund  80  Quadratmetern und der Sitzungsraum in einer Größe von  55 Quadratmetern. Die Nutzung der Küche ist  enthalten. Geeignet, so die Stadtverwaltung,   sind die Räume für Veranstaltungen wie Geburtstage, Hochzeiten, Konfirmationen, Lesungen, Feiern, Konzerte.  Zuständig für die Vermietung ist Karen Lammerich vom Fachbereich Gebäude der Stadt, Hiroshimaplatz 1-4, Telefon 0551/400-2439 E-Mail:  K.Lammerich@goettingen.de).

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