Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Hospiz-Patienten werden jünger

Köhler und Reuter besuchen Weender Einrichtung Hospiz-Patienten werden jünger

Hospiz-Patienten werden nach Angaben von Vertretern des Hopizes an der Lutter bundesweit immer jünger. Mehr und mehr Menschen zwischen 40 und 60 Jahren litten an weit fortgeschrittenen Erkrankungen, meistens an Krebs.

Voriger Artikel
Basketballzentrum Göttingen „kein finanzielles Risiko“
Nächster Artikel
Neue EAM-Ladestation am Weender Real-Markt
Quelle: dpa (Symbolbild)

Weende. Auf diese Entwicklung wiesen die Hospiz-Vertreter bei  Besuchen von Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und von Landrat Bernhard Reuter (SPD) hin.  Im stationären Hospiz an der Lutter seien etwa die Hälfte der Patienten jünger als 60 Jahre. Sie benötigten intensive Unterstützung in pflegerischer, psychologischer, spiritueller und sozialer Hinsicht, erklärten die Hospiz-Vertreter laut einer Pressemitteilung weiter. Vorstand, Geschäftsführung und Leitung des stationären und ambulanten Hospizes berichteten bei den Politiker-Besuchen von der Arbeit und wiesen auf die hohe emotionale Belastung und zugleich tiefe Zufriedenheit hin, die es bei Hospiz-Mitarbeitern gebe. Ohne eine große Spendenbereitschaft der Bürger sei das Hospiz nicht weiter zu betreiben.

 
Das ambulante Hospiz unterstützt mit seiner ehrenamtlichen Arbeit den Wunsch der Betroffenen, solange wie möglich zu Hause zu bleiben. Das stationäre Hospiz auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende nimmt Patienten mit unheilbaren Krankheiten in ihrer letzten Lebensphase auf, für die die Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist.   bar

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis