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Hotel Schweizer Hof investiert Mehr Komfort für die Zukunft

Rund zehn Millionen Euro investiert der Hotelier Paul Trinczek in das Adesso Hotel Schweizer Hof in Göttingen. Ein Anbau mit rund 3000 Quadratmeter soll dabei entstehen. Die Zimmerzahl wird sich auf 120 nahezu verdoppeln. Die Fertigstellung ist bereits für 2018 geplant.

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Rund zehn Millionen Euro investiert der Hotelier Paul Trinczek in das Adesso Hotel Schweizerhof in Göttingen.

Quelle: Heller

Göttingen. „Wir investieren in die Zukunft“, sagt der Göttinger Hotelier Paul Trinczek. Um in dem sich stark wandelnden Hotelgeschäft langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, haben sich der 51-Jährige Trinczek und seine Ehefrau Iris entschieden, an ihrem Hotel an der Kasseler Strasse einen Anbau zu verwirklichen. Für die Bauausfertigung wurde das Einbecker Bauunternehmen Gerlach beauftragt. Mit rund 100 Mitarbeitern gehört die Firma Gerlach Schlüsselfertigbau zur Kurt König Baumaschinen GmbH ebenfalls mit Sitz in Einbeck.

Der Göttinger Schweizer Hof wird sich durch die Erweiterung in der Fläche deutlcih vergrößern. „Geplant sind 64 neue Zimmer. „Insgesamt werden werden wir nach der Fertigstellung neu knapp 120 Zimmer haben“, erklärt Trinczek.

Die neuen Zimmer werden nach den Ansprüchen der Gäste mit einem im Vier-Sterne-Komfort gestaltet sein. Auch der Altbereich soll saniert und der gesamte Bau klimatisiert werden. „Das Preisgefüge des Schweizerhofes wird sich allerdings nicht verändern“, verspricht Trinczek. Man wolle dem bisherigen Preisniveau treu bleiben“, so Trinczek. Dabei werde der Vier-Sterne-Komfort zu einem zwei bis drei Sterne Preis erhältlich sein.

Der Göttinger Hotelier erklärt das wie folgt: "Gewisse Einsparungen können wir beim Service machen, dies in Bereichen, die der Gast nicht missen wird und bei Dingen, die er nicht immer braucht“, sagt Trinczek. Damit wolle man die Kunden, die derzeit ins Haus kommen auch weiterhin empfangen. „Die nächsten 15 bis 20 Jahre sind wir mit der Erweiterung gerüstet“, betont Trinczek.

Der Schweizerhof hat in Göttingen bereits eine lange Tradition. Der in Göttingen wohnhafte Hotelier Trinczek führt den Schweizer Hof im 52. Jahr in der zweiten Generation. Im Jahr 1965 wurde das Haus gebaut. Zudem führt er in Kassel mit dem Hotel Astoria ein zweites Hotel. „Wir haben uns aber für eine Investition in Göttingen entschieden“, erläutert Trinczek.

Die Hotellandschaft werde sich in Zukunft verändern. Die Entwicklung in Göttingen spiegle einen allgemeinen Trend in Deutschland wieder. Viele große Hotels werden derzeit auch in Göttingen gebaut. „Die kleinen Häuser sind heute oft nicht mehr wirtschaftlich genung“, erläutert Trinczek.Man müsse eine bestimmte Größe haben, um wirtschaftlich zu bleiben.

„Auch für die nachfolgende Generation sind kleinere Häuser nicht attraktiv“, erläutert Trinczek. Deshalb nun die Erweiterung „Schließlich möchte guten Gewissens etwas in die nächste Generation geben“, sagt Trinczek. Die Konkurrenz scheut Trinczek nicht. „Wo mehrere sind tut sich mehr, Konkurrenz belebt das Geschäft“, so Trinczek. Finanziert wird der Erweiterungsbau mit Eigenmittel und mit der Sparkasse Göttingen als Partner.

Von Bernhard Marks

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