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„Hotspot“ entsteht am Göttinger Güterbahnhof

Sanierung bis Ende November „Hotspot“ entsteht am Göttinger Güterbahnhof

Die Bauarbeiten ehemaligen Göttinger Güterbahnhof schreiten voran: Bis zum Ende November sollen die Bauarbeiten an dem neuen „Zentrum Alter Güterbahnhof im GVZ“ (ZAG) abgeschlossen sein. Bereits in der kommenden beginnt das Deutsche Theater (DT) mit seinem Umzug in den neuen Standort in der Güterbahnhofstraße.

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Im Theater-Lager: Klaus Rüffel (GWG), Architekt Stefan Meyfarth (Archconcept), Ursula Haufe (GWG) und Mathias Meise (Archconcept) (v. l.).

Quelle: Vetter

Göttingen. Künftig wird das DT 1455 Quadratmeter in der ehemaligen, lange ungenutzten Bahn-Lagerhalle von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) mieten. Davon entfallen 360 auf die Probebühne, 720 auf ein Requisitenlager im Erdgeschoss und 375 Quadratmeter Lagerfläche im Keller. An dem neuen Standort legt das Theater zwei bisherige Standorte, Hagenweg und Rudolf-Diesel-Straße, zusammen und damit näher ans Haupthaus. Der Bühnenboden für die Probebühne soll ab kommender Woche verlegt werden.

Rund vier Millionen Euro investiert die GWG als Eigentümerin in die Sanierung und Umbau der Halle und des angrenzenden mehrstöckigen Bürogebäude. Hier läuft gerade der Innenausbau. Auf drei Etagen entstehen mehr als 1100 Quadratmeter in „Neubaustandard“ in den oberen drei Stockwerken des Gebäudes, sagt Matthias Meise von Planungsbüro Archkonzept und betont, dass die Tragkonstruktion des Gebäudes durch den Umbau erhalten bleibe.

Inzwischen haben die Handwerker neue Fenster eingesetzt, neue Kabel und Leitungen gelegt und alte, asbesthaltige Wasserrohre entfernt und entsorgt. Mit Dachdeckerarbeiten hatte die Sanierung an dem Gebäudekomplex im vergangenen Jahr begonnen.

Die künftigen Mieter kämen aus den Bereichen Dienstleistungen und Gesundheitswesen, erklärt GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. In Kürze würden alle Flächen vermietet sein.

Im Erdgeschoss des Bürohauses wollen die Brüder Marco und Nico Grimaldi ein italienisches Restaurant betreiben, mit 180 Sitzplätzen auf 450 Quadratmetern. Zu ihrem im Mai zuerst vorgestellten Konzept gehört zudem eine 450 Quadratmeter große Club-Lounge im Gewölbe unter der künftigen DT-Probenbühne und eine große Terrassen auf der Südseite des Gebäudes. Der Anspruch: „Wir wollen etwas besonderes und in Göttingen einmaliges schaffen und dabei den industriellen Charme dieser Location unterstreichen“, erklärte Marco Grimaldi im Mai. Seine betreibt auch das Restaurant Fellini in der Innenstadt.

Auf der Nordseite des Bürogebäudes sollen Parkplätze entstehen. Wie der große Hof zur Güterbahnhofstraße gestaltet werden soll, steht noch nicht abschließend fest. Dessen Gestaltung befinde sich derzeit in Planung, sagt Haufe. Sie glaubt, dass sich das Zentrum zu einem „Hotspot“ entwickeln werde. „Das Quartier ist hier in Bewegung“, sagt sie.

Auch die GWG verfügt hier über ein weiteres Grundstück: 11 000 Quadratmeter, die direkt an das ZAG anschließen. Die künftige Nutzung stehe aber noch nicht fest, erklärt Haufe.

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