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Huhtamaki-Gelände in Göttingen: Wohnhäuser ab 2016

Planungsphase Huhtamaki-Gelände in Göttingen: Wohnhäuser ab 2016

Als erstes soll die große Halle im östlichen Bereich des ehemaligen Huhtamaki-Geländes verschwinden. „Wir wollen sie im kommenden Jahr abreißen“, hat der Eigentümer des Geländes, Patrick  Deyerl von der Soester Hoko Verwaltungs GmbH, im Ortsrat Weende angekündigt.

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Huhtamaki-Gelände in Göttingen: Hier sollen Wohnhäuser ab 2016 entstehen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Wo früher Verpackungen für Lebensmittel hergestellt wurden, entstehen ab 2016 Wohnhäuser. Noch befindet sich das Projekt, das 2008 mit einem städtebaulichen Workshop startete, in der Planungsphase. Frank Schlegelmilch vom Bremer Stadt- und Regionalplanungsbüro Baumgart + Partner kündigt für das Frühjahr 2015 eine öffentliche Informationsveranstaltung an. Anschließend befasst sich der Ortsrat mit dem Bebauungsplan. Mit einem Beschluss durch den Stadtrat rechnet Schlegelmilch nach der Sommerpause.

Altlasten im Boden gibt es nur im Bereich der ehemaligen Tankstelle. Geschützte Amphibien, Vögel oder Fledermäuse leben auf dem Gelände nicht. Im ehemaligen Feuerlöschteich, der teilweise erhalten wird, gibt es zwei geschützte Wasserpflanzenarten. Entlang der Weende, die über das Gelände verläuft, soll es künftig einen Weg für Spaziergänger geben.

Eine Herausforderung stellt die Lärmbelastung durch die erhöht verlaufende Bahntrasse dar. Die Hallen in unmittelbarer Nachbarschaft werden daher auch weiterhin gewerblich genutzt. Die Erschließung dieses Bereiches erfolgt in Zukunft nicht mehr über die Wolfgang-Döring-Straße, sondern über die Reinhard-Rube-Straße. Ein zwei Meter hoher, begrünter Wall grenzt diesen Bereich dann von der Wohnbebauung ab.

Die Gebäude, ein Mix aus Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern sowie Geschosswohnungen, stehen abgewandt von der Bahntrasse. Deyerl plant 270 bis 280 Wohneinheiten, davon 100 für betreutes Wohnen. Sackgassen erschließen das neue Wohnviertel. Ein Bus wird es durchfahren. Polder sperren diese Straße für Durchgangsverkehr.Vom alten Gebäudebestand bleibt nur das Verwaltungsgebäude, das Pförtnerhaus und die Kantine erhalten.

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