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Hund in Bovenden durch Frikadellen mit Klingen verletzt

Hund wird notoperiert Hund in Bovenden durch Frikadellen mit Klingen verletzt

Mit Klingen aus Teppichmessern haben Unbekannte versucht, die Hunde einer Familie in Bovenden zu töten. Eines der Tiere konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Die Klingen waren in kleine Frikadellen eingearbeitet und in den Garten der Familie gelegt worden.

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Ein Bild aus entspannten Hundezeiten: Jette (helles Fell) und Holly in ihrem Bovender Garten.

Quelle: EF

Bovenden. Es war bereits der dritte Versuch, die beiden Eurasier zu töten oder zu verletzten – zuvor hatten der oder die Täter auf dem Grundstück Rattengift ausgelegt. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Jette hat die Operation gut überstanden. Die Klinge, die die 5-jährige Hündin am Freitagvormittag mit einem Hackbällchen geschluckt hatte, ist entfernt – am Abend durfte sie wieder nach Hause. „Da muss jemand so einen Hass auf Hunde haben“, vermutet die behandelnde Tierärztin Helga Sieslack. „Diese Klinge hätte den Hund innerlich zersägt“, fügt sie an.

Am Freitagvormittag hatte Hundehalterin Ines Jahneke die präparierten Hackbällchen in ihrem großen Garten in der Kantstraße entdeckt – „da waren Jette und Holly schon einige Augenblick draußen“. Vorsorglich habe sie ihre beiden Hunde darauf in der Tierarztpraxis röntgen lassen. Dabei sei die scharfe Klinge in Jettes Magen gefunden worden.

„Angefangen hat es vor gut fünf Jahren“

„Und wir passen schon genau auf und schauen immer überall nach“, so Jahneke. Denn die Anschläge richten sich offenbar gezielt gegen ihre beiden Hunde. Auch die präparierten Hackbällchen seien offenbar nur auf ihrem Grundstück in der Kantstraße ausgelegt worden.   „Angefangen hat es vor gut fünf Jahren, als wir unseren zweiten Hund bekamen“, erinnert sich Jahneke.

Damals habe sie einen Drohbrief mit dem Hinweis bekommen, „zwei Hunde werden hier nicht geduldet“. Dabei gebe es schon lange auch noch andere Hunde in der Straße. Dann sei vor zwei Jahren und noch einmal vor etwa einem Jahr auf dem Grundstück Gift ausgelegt worden – „ein Rattengift, das es gar nicht mehr zu kaufen gibt“. Zum Glück sei Jette und der heute siebenjährigen Holly damals nichts passiert.

Sie habe keine Ahnung, wer etwas gegen ihre Hunde habe und ihnen schaden wolle, sagt Jahneke. Auf Hinweise von Zeugen zur Tat – vermutlich in der Nacht zu Freitag – und auf möglichen Tätern hofft jetzt auch die Polizei unter Telefon 0551/4912115.      

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