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Hundeverbot wird aufgehoben

Posse um Schild Hundeverbot wird aufgehoben

Monika La Fratta ist stinksauer. „Seit 40 Jahren gehe ich dort lang und führe meinen Hund aus.“ Jetzt soll das verboten sein.

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Umstrittenes Schild.

Quelle: EF

Göttingen. Und nun das: Ihr ist ein Verbotsschild aufgefallen, dass es Hundehaltern untersagt, ihre Vierbeiner auf dem Gelände des Maßregelvollzugszentrums (MRVZN) Moringen in Göttingen auszuführen - unterschrieben vom Verwaltungsdirektor. Das Kuriose: Beim MRVZN wusste niemand von dem Aufsteller.

„Erst wurde uns der Park genommen, und jetzt wird uns auch noch verwehrt, mit den Hunden dort spazieren zu gehen“, beklagt La Fratta in einer Mail ans Tageblatt. Das Schild sei zweifellos neu, berichtet die in der ambulanten Pflege beschäftigte Göttingerin. Trotz Verbots habe sie es drauf angelegt, mit ihrem Labrador Aaron weiterhin im verbliebenen Teil des Parks Gassi zu gehen. Das Verbot kann sie nicht nachvollziehen.

Ein Anruf beim MRVZN, was das Problem mit den Hunden sei, bringt jedoch zunächst keine Klarheit. „Davon habe ich noch nie etwas gehört“, versichert Dirk Hesse, Ärztlicher Direktor des Zentrums. Einige Nachforschungen später weiß Hesse mehr: Demnach stehen die Verbotsschilder bereits seit 2007 dort. „Sie wurden aber kürzlich erneuert, weil sie noch die alte Signatur des Landeskrankenhauses trugen“, informiert er.

Nun, verspricht Hesse, werden die Schilder abermals ausgetauscht - und der Hunde-Passus gestrichen. „Es hat sich sowieso kein Mensch daran gehalten. Deshalb wussten wir auch gar nicht, dass das Verbot existiert. Allerdings wird erwartet, dass die Halter die Hinterlassenschaften ihrer Tiere beseitigen“, sagt Hesse. La Fratta findet das „ganz toll“.

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