Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
„Ich würde das nicht aushalten“

Workshop über ugandische Straßenkinder am Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium „Ich würde das nicht aushalten“

Trommeln, Tanzen, Chapati-Kochen: In einem mehrtägigen Workshop haben sich Fünftklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) mit der ugandischen Kultur auseinandergesetzt ­— am Donnerstag soll ein gemeinsamer Auftritt folgen.

Voriger Artikel
Kahlschlag an der Groner Straße
Nächster Artikel
Schülertheater-Treffen mit 181 Schauspielern

Viele Kinder und auch Erwachsene wissen noch viel zu wenig über Afrika und Uganda“, findet Eva Döhr.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Viele Kinder und auch Erwachsene wissen noch viel zu wenig über Afrika und Uganda“, findet Eva Döhr. Die 20-Jährige hat für das „Ewaka-Projekt“ den Workshop über die ugandische Kultur und die Situation von Straßenkindern in dem afrikanischen Land organisiert.

„Ich würde das nicht aushalten“, sagt Nicole, eine der Schülerinnen, nach der Unterrichtseinheit über die Situation dortiger Straßenkinder. Noch am Vortag hätten die Schüler gemeinsam traditionelle ugandische Chapati gekocht. „Superlecker“ seien die, aber „nichtmal das können sich die Straßenkinder leisten,“ staunt sie ungläubig.

Döhr will aber auch zeigen, dass es in Uganda nicht nur Armut gebe, „sondern auch eine tolle Kultur“. Bei den Workhops an Schulen in ganz Deutschland begleiten sie deshalb Musiker und Tänzer von der ugandischen „Keiga-Dance-Company“. Die haben haben mit den Schülern das Trommeln traditioneller Rhythmen und Tänze geübt. Das Auseinandersetzen mit anderen Kulturen trage langfristig auch zu mehr Akzeptanz bei, glaubt Jonas Byiruhanga von der Keiga-Dance-Company.Außerdem habe das gemeinsame Trommeln und Tanzen den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft gestärkt, findet Iris Bruse, die Stellvertretende Schulleiterin am OHG.

Am Donnerstag, 25. Februar, um 18 Uhr wollen die Schüler das Gelernte im OHG an der Godehardstraße vorführen: „Es wird getanzt, getrommelt, gegessen und erklärt, was es mit dem Projekt auf sich hat“, kündigt Nicole an. Die Einnahmen sollen an das ugandische Straßekinderprojekt von Ewaka und der Keiga-Dance-Company fließen. hö

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016