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Im Landkreis Northeim wird neuer Landrat gewählt

Ministerium versetzt Wickmann in den Ruhestand Im Landkreis Northeim wird neuer Landrat gewählt

Im Landkreis Northeim muss ein neuer Landrat gewählt werden. Das niedersächsische Innenministerium hat dem Wunsch des Northeimer Landrats Michael Wickmann (SPD) auf Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen stattgegeben. Das bestätigte Northeims Erster Kreisrat Hartmut Heuer.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Northeim. Demnach wird der 63-jährige Wickmann am 31. August offiziell aus dem Dienst ausscheiden. Bis dahin sei er krank geschrieben, sagte Heuer. Wickmann hatte im Oktober 2014 einen Schlaganfall erlitten und war seitdem nicht wieder in den Dienst zurückgekehrt.

Nach dem offiziellen Ausscheiden von Wickmann aus dem Dienst muss nach Angaben von Heuer innerhalb von sechs Monaten ein neuer Landrat gewählt werden. Das wäre Ende Februar 2016. „Zumindest muss bis dahin der erste Wahlgang stattgefunden haben“, erklärte der Erste Kreisrat. Es sei denn, der Kreistag berufe eine Sondersitzung ein, um Fusionsverhandlungen aufzunehmen. Dann werde die Landratswahl ausgesetzt. Er glaube aber nicht, dass das geschehe, sagte Heuer.

Den Wahltermin legt der Kreistag voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 9. Oktober fest. Eine entsprechende Beschlussvorlage werde die Verwaltung vorlegen, sagte Heuer. Zwischen der Entscheidung über den Wahltermin und der Wahl müssten mindestens 64 Tage liegen. Es sei daher zwar ein Wahltermin noch vor Weihnachten möglich. Er glaube aber, so Heuer, dass sich die Politiker eher auf einen Termin im nächsten Jahr, wahrscheinlich am 28. Februar, einigen würden.

Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Elisabeth Behrens hatte bei der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes unlängst bereits den Rechtsanwalt und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Bernd von Garmissen als Kandiaten ins Spiel gebracht. Von Garmissen war 2013 erstmals als Landratskandidat für die CDU angetreten, hatte die Stichwahl gegen Wickmann allerdings verloren. Andere Parteien äußerten sich bislang nicht zu einem möglichen Landratskandidaten.

Die FDP strebe einen schnellstmöglichen Wahltermin an, sagte der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten, Christian Grascha. „Verzögerungen der Landratswahl, wie durch etwaige Fusionsverhandlungen mit anderen Landkreisen möglich, sind zum Schaden des Landkreises und dienen nur dazu, parteipolitische Vorteile zu erzielen.“ Der FDP-Kreisvorstand werde beraten, ob man selbst einen Kandidaten ins Rennen schicke oder einen anderen Kandidaten unterstütze.

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