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Im Leitbild Bovenden 2030 werden Verbesserungen im ÖPNV angestrebt

Pro „ Vernetzen und Verbinden“ Im Leitbild Bovenden 2030 werden Verbesserungen im ÖPNV angestrebt

„Vernetzen und Verbinden“ heißt eines der Projekte im Leitbild der Gemeinde Bovenden. Ein Ziel ist die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für die Dörfer. Erste Schritte sind in Startprojekten schon gemacht. Nun soll ein Bürgerbus im Flecken fahren.

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Ein Ziel im Leitbild der Gemeinde Bovenden ist die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für die Dörfer.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Bovenden. Verbessert wurde die Schülerbeförderung in Spanbeck. Als nächster Schritt werden seit Mitte Juni für die östlichen Ortsteile zusätzlich zum Buslinienverkehr Fahrten mit dem Anruf-Linien-Taxi (ALT) angeboten - Spanbeck, Billingshausen, Reyershausen und Eddigehausen profitieren. Insbesondere für ältere Menschen soll das „Taxi“ die Verbindungen verbessern. Denn viele Busse sind noch nicht seniorengerecht und taugen nicht für den Zustieg mit Rollator. Außerdem können die Fahrgäste im ALT zur Burg Plesse und zum Friedwald gelangen. Mit Bussen kann dieser zusätzliche Stopp wegen fehlenden Wenderaums nicht eingebaut werden.

Bislang werde das ALT kaum angenommen, meint Ratsherr Klaus-Dieter Baumgardt (Grüne). Er vermutet, dass es noch nicht bekannt ist. Im Gemeindeblatt „Bovenden aktuell“ für Juli sind die Fahrpläne und Regeln für das ALT abgedruckt. Mit Ratsfrau Efrosini Bachtsevani-Behmel (Grüne) arbeitet Baumgardt nun an der Idee „Bürgerbus“. In einer der nächsten Ausgaben von „Bovenden aktuell“ wollen die Ortspolitiker eine Bedarfsabfrage für einen Bürgerbus starten.

Alle Ortsteile der Gemeinde soll der neue Bus miteinander verbinden. Wer jetzt zum Beispiel von Lenglern in den Kernort Bovenden will, muss mit dem Bus nach Göttingen, um dort in den Bus nach Bovenden zu steigen. Baumgardt und Bachtsevani-Behmel stellen sich einen Ringverkehr im Flecken vor. Vielleicht könne auch Nörten mit einbezogen werden.

Ob ein solcher Plan umsetzbar ist, muss die Gemeinde mit den Ergebnissen der Bedarfsabfrage klären. Denn ein Bürgerbus sei „eine ganz andere Nummer“ als das Anruf-Taxi, stellt Baumgardt gleich klar. Zusätzlich zu einem guten Fahrzeug brauche man genug Leute, „die den Bus zuverlässig fahren“. Mit seiner Mitstreiterin Bachtsevani-Behmel hofft er schon deshalb auf guten Rücklauf bei der Bedarfsabfrage.

Von Ute Lawrenz

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