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Im Namen der Rose: Tausende beim Stadtfest

Rosenfest Im Namen der Rose: Tausende beim Stadtfest

Tausende Besucher hat am Wochenende das achte Rosenfest in Hann. Münden angelockt. Auf dem Programm standen  Musik, ein Rosenmarkt und Kunsthandwerk. Am Sonntagnachmittag hatten zudem die Geschäfte geöffnet. Die Wahl der neuen Rosenfee am Sonnabend zog jedoch wie immer die meisten Gäste in ihren Bann. Marie Mengel siegte.

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Strahlender Sonnenschein beim Rosenfest: Tausende Besucher bevölkern am Wochenende die Mündener Innenstadt.

Quelle: Heller

Tränenreich hatte sich zuvor die amtierende Rosenfee Anna Berger auf der Bühne vor dem Mündener Rathaus von den Besuchern verabschiedet. Als sie die Dankesworte von einem Zettel ablas, versagte ihr ein ums andere Mal die Stimme. 

Nicht weniger emotional geriet danach die Wahl ihrer Nachfolgerin. Vor allem bei der obligatorischen Fragerunde („Warum willst du Rosenfee werden? Wie willst du Münden repräsentieren?“) kamen die aufgeregten Kandidatinnen gehörig ins Schwitzen. Die Worte fehlten, Tränen flossen. Das Publikum aber applaudierte nach jeder Antwort anerkennend, und das Lampenfieber wich langsam der Vorfreude.

„Alle ausgeflogen“

In der Mündener Altstadt schoben sich derweil die Besucher durch die engen Straßen, bestaunten den großen Rosenmarkt und schauten in die Auslage der Kunsthandwerker. Auf der Bühne am Kirchplatz präsentierten sich die Mündener Vereine, zeigten sportliche Einlagen und Tanz.

„Es sind viele Fremde hier. Die Einheimischen sind wohl alle ausgeflogen“, hatte Edith Gutschmidt erkannt, die mit Gerda Huwendiek am Stand des ökumenischen Weltladens stand. Sie wollten aber nicht klagen, sagten die beiden Frauen. „Der Stand läuft gut.“

Ein positives Ende fand schließlich auch die die Wahl der Rosenfee. Die Jury entschied sich für Marie Mengel. Das Nachsehen hatten Jennifer Bartheld und Corinna Drefs. Zur Seite stehen der neuen Rosenfee die Rosenelfen Claudia Goebel und Amrei Meschgbu. Das Publikum jubelte. Und wieder flossen Tränen – diesmal aber aus Freude.

Von Andreas Fuhrmann

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