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Im Twitter-Format: Fragen an 28 Landtagskandidaten

Wochenendkolumne Im Twitter-Format: Fragen an 28 Landtagskandidaten

Fragen an Politiker (oder solche, die es werden wollen) zu stellen, ist unsere tägliche Arbeit. Deren Aufgabe ist es, zu antworten. Vor die Herausforderung, diese Antworten möglichst kurz, prägnant und doch aussagekräftig zu gestalten, stellen wir derzeit alle 28 Landtagskandidaten aus der Region Südniedersachsen.

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Chefredakteurin Ilse Stein

Quelle: EF

20 Fragen zu den politischen Zielen ebenso wie zu persönlichen Vorlieben – und dies alles bitte mit Antworten, die maximal 140 Zeichen haben dürfen. Dies nämlich ist die Obergrenze für jeden getwitterten Text. Sie wissen schon, das sind jene Sätze, die  Politiker gerne mal heimlich unterm Schreibtisch aus nichtöffentlichen Sitzungen per Handy versenden. Bei den Antworten auf unseren Fragebogen jedenfalls gab es gleich in den ersten Tagen so einige Überraschungen. Die einen hielten sich ganz exakt an die Vorgaben. Andere hatten die Vorstellung, dass sie bei der einen Frage ja kürzer geantwortet hätten und daher „woanders noch was gut“ hätten. Und natürlich gab es wie immer auch diejenigen, die gnadenlos ihr Zeilenpotenzial überschreiten wollten. Die Redaktion hat derzeit die undankbare Arbeit, dies alles zu vereinheitlichen– Text für Text, Buchstabe für Buchstabe.

Spannend aber sind die Fragebogen allemal, die wir in bunter Reihe in den kommenden zwölf Wochen bis zur Landtagswahl am 20. Januar 2013 abdrucken werden. Da nehmen wir gerne in Kauf, dass einer der befragten Kandidaten bereits lauthals kommentierte, eine solche Form des Fragebogens habe die Qualität einer Jugendzeitschrift. Die Antwort einer Kollegin dazu kam spontan: „Das ist doch die Zielgruppe, auf die Sie so zwingend angewiesen sind, oder?“ Kurzum: Der Wahlkampf hat begonnen. Politikerschelte auf die bösen Journalisten ist programmiert, um nicht zu sagen, Teil der jeweiligen Wahlkampfprogramme. Am Abend des 20. Januar ist das dann vergessen – und der Bundestagswahlkampf (September 2013) kann beginnen.

Davor aber: Blick auf die ersten trüben Wintertage. Inklusive der Zeitumstellung in der Nacht zum Sonntag. Für alle diejenigen, die das immer wieder vergessen: Die Uhr wird zurückgestellt. Die Winterreifen müssen auch noch dringend aufgezogen werden, was angesichts der Überlastung in den Werkstätten kein leichtes Unterfangen ist. Die ersten Winterstreufahrzeuge wurden bereits gesichtet – und die ersten Verabredungen für den Göttinger Weihnachtsmarkt werden bereits getroffen. Immerhin sind es bis dahin nur noch knapp fünf Wochen! Da flüchten wir mal lieber noch einige Tage ins halbwegs warme südfranzösische Pau, jene Göttinger Partnerstadt (seit 1983), zu der auch eine kleine Bürger-Delegation samt Oberbürgermeister Wolfgang Meyer unterwegs ist. Dazu nächste Woche mehr…

Zuvor noch eine Fülle von Terminen am Wochenende, trotz der Herbstferien. So findet heute Abend in Hann. Münden die traditionelle Stapelmahlzeit statt. Mit einem „Bericht aus Berlin“ von Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister des mit Hann. Münden freundschaftlich verbundenen Berliner Stadtbezirks Steglitz-Zehlendorf.

In Göttingen lockt am Sonntag im Rahmen des derzeitigen Stadtführungsfestivals geradezu die Führung „Göttingen ist ein gar fideles Städtchen – Studentenleben zu Beginn des 19. Jahrhunderts“. Angesichts der derzeitigen Alkoholtouren sogenannter Erstis durch die Göttinger Innenstadt bis weit nach Mitternacht kann der Rückblick auf das frühere Studentenleben eigentlich nur verklärend sein…

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