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Im Wald werden die Bäume gefegt

Sturm Daisy Im Wald werden die Bäume gefegt

Förster fegen nach dem Sturm Daisy den Wald – nicht komplett, aber gefällte Baumstämme, um sie für den Verkauf herauszuputzen. Das Forstamt Reinhausen testet derzeit ein neues Verfahren, um seine Baumstämme schneefrei zu halten. Erstmalig setzen Förster in den Niedersächsischen Landesforsten bei Suterode im Landkreis Northeim einen Druckluft-Kompressor ein, teilt das Forstamt Reinhausen mit.

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Wertvolles Holz bei Suterode: Putzkolonne mit Besen, Druckluft und Salzsprüher.

Quelle: Rudolph /NLF

Der hohe Luftdruck wird durch ein lanzenartiges Spezialrohr gepresst. Ein Forstwirt pustet so Eis und Schnee von der borkigen Rinde. „Unsere Eichen und Eschen sind jetzt wieder porentief rein. Der neue Kompressor fegt besser als die alten Drahtbesen“, freut sich Revierförster Henning Merten.

Ziel des ungewöhnlichen Winterdienstes ist es, die zum Verkauf angebotenen Baumstämme unverhüllt anzubieten. „In einer Verpackung aus dickem Schnee sehen alle Wertholzstämme gleich schön aus“, erklärt Forstamtsleiter Otto Beck aus Reinhausen. „Unsere Holzkäufer wollen aber die Elitestämme genau unter die Lupe nehmen, um Fehler im Stamm oder Astlöcher erkennen zu können.“ Forstdirektor Beck und sein Team von der Försterei Husum haben derzeit auf dem Wertholzlagerplatz bei Suterode alle Hände voll zu tun. Bis zum Versteigerungstermin am kommenden Mittwoch sind alle Drahtbesen im Einsatz.

Pulverschnee weggepustet

Mit dem neuen Kompressorverfahren fällt den Forstamtsmitarbeitern die Arbeit deutlich leichter. Der pulverige Neuschnee vom Wochenende lässt sich damit mühelos beseitigen. Denn die alte Eiskruste in der Borke ist der Forstverwaltung zufolge mit Salzlauge besprüht worden. Den Rest pustet jetzt die Druckluftlanze aus den Ritzen.

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