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Immer weniger Arbeitslose in der Region Göttingen

Zahl der Arbeitslosen Immer weniger Arbeitslose in der Region Göttingen

Die Zahl der Arbeitslosen in der Region sinkt weiter: Mit 6,1 Prozent im November meldet die Agentur für Arbeit Göttingen die niedrigste Quote seit Beginn des Jahres.

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Fast durchgängig weniger Arbeitslose im laufenden Jahr als 2013.

Quelle: dpa

Göttingen. In den Landkreisen Northeim, Osterode und Göttingen einschließlich der Stadt Göttingen waren im auslaufenden Monat insgesamt 14 447 Menschen als arbeitslos gemeldet – 348 Personen oder 2,4 Prozent weniger als noch im Oktober.

Deutlicher fällt der Rückgang gegenüber dem November des vergangenen Jahres aus: Im Vergleich zum November 2013 sank die Zahl der Arbeitslosen um 1369 Personen oder 8,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosenquote von 6,7 auf 6,1 Prozent zurück.

Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften habe sich positiv entwickelt, erklärt die Arbeitsagentur weiter. Die 1207 neu gemeldeten Stellen im November seien „ein Spitzenwert für das laufende Jahr“. Insgesamt seien nun 2730 Stellen offen – 452 oder 19,8 Prozent mehr als im November 2013. 87 Prozent davon seien sozialversicherungspflichtig.

Gesucht würden derzeit vor allem Erzieher, Sozialassistenten, Mitarbeiter für Gastronomie und Verkauf sowie Personal aus medizinischen und nichtmedizinischen Gesundheitsberufen. Stark gefragt seien auch Fachkräfte aus metallverarbeitenden, Mechatronik-, Elektronik- und Elektroberufen.

Die positive Entwicklung in der Region entspricht dem bundesweiten Trend. In der Bundesrepublik stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober 2014 auf den Rekordwert von mehr als 43 Millionen. Zugleich sank die Arbeitslosenzahl im November auf nur noch 2,7 Millionen Menschen (6,3 Prozent). Damit liegt die Göttinger Quote unter dem Bundesdurchschnitt.

Grafik: Dwenger | Quelle: Arbeitsagentur Göttingen

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„Behinderte einstellen“

Göttingen. Kein Licht ohne Schatten: Nicht alle Gruppen konnten von der immer noch andauernden Belebung auf dem Arbeitsmarkt der Region gleichermaßen profitieren. Während im Jahresdurchschnitt die Gesamtzahl der Arbeitslosen um 5,5 Prozent zurückging, sank die Zahl der Arbeitslosen mit anerkannter Schwerbehinderung im gleichen Zeitraum nur um 2,6 Prozent.

Klaus-Dieter Gläser, Chef der Göttinger Agentur für Arbeit, appelliert daher an die Betriebe der Region, mehr Menschen mit Behinderungen einzustellen. Unter Menschen mit Handicap fänden sich viele sehr gut qualifizierte Bewerber.

Nicht selten spiele die Behinderung am Arbeitsplatz gar keine Rolle, erklärt Arbeitsamts-Chef Gläser weiter. Ganz im Gegenteil seien „Motivation und Leistungsbereitschaft in dieser Gruppe enorm hoch“.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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