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Impfschutz bei Schülern verbessern

Gesundheitsamt Impfschutz bei Schülern verbessern

Sind die Kinder im Landkreis Göttingen und in ihrer Kernstadt ausreichend gegen Krankheiten geimpft? Das wollen Mitarbeiter des Göttinger Gesundheitsamtes im November in allen sechsten Klassen der Schulen in Stadt und Kreis prüfen - und dabei auch beraten. Mit der Aktion solle der Impfschutz bei Jugendlichen verbessert werden.

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Wird überprüft: Impfschutz bei Schülern.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das teilt die Göttinger Stadtverwaltung auch für die Kreisverwaltung mit. Von Montag, 12. November, bis Mittwoch, 5. Dezember, sind ärztlich geleitete Impfteams in den Schulen unterwegs. Dabei werden alle Impfausweise durchgesehen. Anschließend informieren sie zu fehlenden Impfungen. „Falls notwendig wird auch direkt vor Ort gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und Tetanus-Diphterie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft“, so die Verwaltung. Vorausgesetzt ist, dass eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt. Zusätzlich erhalten die Schüler schriftliche, individuelle Empfehlungen zu weiteren Schutzimpfungen, beispielsweise gegen Hepatitis B oder Gebärmutterhalskrebs.

Die „Ständige Impfkommission“ am Robert-Koch-Institut in Berlin empfehle für Schüler in diesem Alter folgende Impfungen: zweimal gegen Masern, Mumps und Röteln sowie dreimal gegen Hepatitis B. Zudem sollte eine Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung erfolgen, sofern eine vollständig abgeschlossene Grundimmunisierung im Säuglingsalter und eine Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten-Kinderlähmung-Auffrischimpfung vor der Einschulung erfolgt ist. Ein ausreichender Impfschutz sei die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten, so die Behörde.

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