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In Bovender Datenbank werden Bilder aus der Vergangenheit gespeichert

Erinnerungen anstoßen In Bovender Datenbank werden Bilder aus der Vergangenheit gespeichert

Einen Erinnerungsspeicher gibt es seit fünf Jahren im Flecken Bovenden. Ziel ist es, Bilder von früher an einem zentralen Ort zu sammeln und damit Erinnerungen anzustoßen. Initiiert wurde die Datenbank von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), nun ist Ortsheimatpflege, Ulrich Klingelhöfer der Hauptaktive.

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Fotos aus dem Erinnerungsspeicher in Bovenden.

Quelle: EF

Bovenden. Vor fünf Jahren wurde die Idee geboren: Alte Fotos und Postkarten aus der Zeit von 1900 bis 1950 wollten einige Bovender unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sammeln, sie scannen, ordnen und in Ausstellungen zeigen. „Das Projekt soll die lokale und soziale Identifikation fördern“, schrieb die AWO-Vorsitzende Ingelore Kettler in einem Zuschussantrag an den Ortsrat Bovenden. Durch generationenübergreifende Kommunikation „sollen Ideen und kreative Prozesse für die Gestaltung des heutigen und zukünftigen Zusammenlebens in Bovenden angeregt werden.“ Wichtig war den Initiatoren, dass beide Weltkriege abgedeckt waren. Und schon zwei Monate nach dem Start waren mehr als 1000 Fotos gespeichert.

„Die Resonanz ist super“, sagt Kettler. Sogar längst verzogene Altbovender reisten zu den Ausstellungen an. Für Kettler ist es das Schönste, zu erleben, wie sich die Leute danach unterhalten und oft sogar gemeinsam Kaffee trinken. Die Ausstellungen vom Erinnerungsspeicher hätten den größten Zulauf, sagt Angelika Kistner von der AWO-Begegnungsstätte. Große Anziehung hatte jüngst auch der Film „Der Etappenhase“. Der Schwank zur Zeit des ersten Weltkriegs wurde auf dem Bovender Thie gedreht, auch Bovender sind auf der Leinwand zu sehen. Viele hätten als Statisten mitgewirkt, sagt Kistner.

Vielleicht auch dank des Erinnerungsspeichers hat Bovenden nun einen Ortsheimatpfleger. Mit seiner Ehefrau Elke brachte sich Ulrich Klingelhöfer zunächst stark für den Erinnerungsspeicher ein. Im vergangenen Jahr habe er die Stelle des Ortsheimatpflegers übernommen, berichten Kettler und Kistner.

Von Ute Lawrenz

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