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Bei Familie Mecke darf selbst gepflückt werden

Erdbeerenpflücken als Erlebnis Bei Familie Mecke darf selbst gepflückt werden

Erdbeerpflanzen so weit das Auge reicht: Dieser Anblick bietet sich den Besuchern der Erdbeerplantage Familie Mecke in Holtensen. Die Plantage besteht aus zwei großen Erdbeerfeldern, auf denen Erdbeer-Fans die süßen Früchte von Anfang Juni bis Anfang Juli selbst pflücken können.

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Lennart (r.) und Bruder Justus Mecke auf der Erdbeerplantage von Familie Mecke am Ortsrand von Holtensen.

Quelle: Heller

Holtensen. Das Betreiben der Erdbeerplantage ist bei den Meckes eine Familientradition. Seit ungefähr zehn Jahren betreiben Kay Mecke und seine Frau Mareike die fünf Hektar große Erdbeerplantage und bieten ihren Kunden ein besonderes Erlebnis: Erdbeeren zum Selbstpflücken. „Das Erdbeerpflücken ist ein Erlebnis, weil man in der Natur ist und die Erdbeeren mit fast allen Sinnen genießen kann. Man sieht, riecht, schmeckt und fühlt die Erdbeeren, wie sie in der Natur vorkommen. Man hat einfach Spaß an den Erdbeeren“, erklärt Kay Mecke.

Gesunde Leckereien

Erdbeeren sind nicht nur lecker sondern auch gesund. Sie enthalten unter anderem sehr viel Vitamin C. Pro 100 Gramm enthalten Erdbeeren 65 Milligramm Vitamin C bei nur 32 Kilokalorien. Der botanische Name der Erdbeere lautet „Fragaria ananassa“.

Der Name leitet sich vom lateinischen Wort fragare - duften ab. Die Erdbeere zählt zu den Rosengewächsen und ist streng genommen eine Sammelnussfrucht. Sie ist neben dem Apfel die beliebteste Frucht in Deutschland. Funde beweisen, dass schon Steinzeitmenschen Erdbeeren aßen. aa

Seit mehr als 30 Jahren pflücken überwiegend Familien die süßen Beeren auf dem Haupt- und Nebenfeld der Plantage. Schon Kay Meckes Eltern bewirtschafteten die Felder. „Früher sind die Leute gekommen, um für den Wintervorrat zu pflücken. Heute kommen sie teilweise täglich, um frische Erdbeeren zu bekommen“, meint Mecke.

Die Meckes laden regelmäßig Schulen und Kindergärten zu sich auf die Plantage ein, um bei den Kindern aus der Stadt ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen. „Bei den Kindern ist so viel Grundwissen nicht vorhanden. Viele wissen gar nicht, dass Erdbeeren auf dem Boden wachsen. Kinder lassen sich schnell für die Natur begeistern. Es macht unheimlich viel Spaß, diese Plantage zu betreiben, weil man die Leute durch die Erdbeeren erreichen und abholen kann“, sagt Mecke.

Auf den Feldern wachsen neben fünf weiteren Sorten Honeoye- und Sonata-Erdbeeren. Diese Vielfalt an Sorten bietet die Familie Mecke wegen ihrer unterschiedlichen Reifezeit an. So können Besucher möglichst lange Erdbeeren pflücken. Doch auch diejenigen, die keine Lust zum Selbstpflücken haben, können die Erdbeeren der Familie Mecke kaufen. In rund zehn Erdbeerverkaufshäuschen, die über das gesamte Göttinger Stadtgebiet verteilt sind, bietet die Familie ihre Erdbeeren zum Verkauf an.

Auch auf dem Göttinger Werderhof in der Reinhäuser Landstraße können Besucher selbst Erdbeeren pflücken. Ab Anfang Juni sind die Felder vom Werderhof für Interessierte geöffnet.

Von Alisa Altrock

Mareike Meckes Erdbeer-Rezepte

Erdbeermilch:
500 Gramm Erdbeeren mit dem Mixstab pürieren. Anschließend 0,3 Liter Milch, ein Päckchen Vanillezucker, ein bis zwei Esslöffel Zucker dazu geben und rund eine Minute auf höchster Stufe mixen.
Erdbeerlimes-Cocktail:
500 Gramm Erdbeeren mit dem Mixstab pürieren. 0,1 Liter Wasser und 100 Gramm Zucker mit drei bis vier klein gehackten Minzblättern aufkochen, bis sich der Zucker löst - erkalten lassen und mit der Erdbeermasse, etwas Zuckersirup, Zitronensaft und 0,2 Litern Korn oder Wodka mischen und rund eine Minute auf höchster Stufe mixen. aa

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Familie Mecke
Lennart (r.) und Bruder Justus Mecke auf der Erdbeerplantage von Familie Mecke am Ortsrand von Holtensen.

Familie Mecke wird ihre Selbstpflück-Erdbeerfelder am Montag, 6. Juni, ab 8 Uhr eröffnen. In der Erdbeersaison sind die Felder dann von Montag bis Sonnabend von 8 bis 20 Uhr zugänglich und sonntags von 8 bis 15 Uhr.

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