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Informationsportal zum Kauf von alten Häusern in Hann. Münden

„Jung kauft Alt“ Informationsportal zum Kauf von alten Häusern in Hann. Münden

2012 hat der Rat der Stadt Hann. Münden beschlossen, unter dem Slogan „Jung kauft Alt“ Anreize zu schaffen, damit Familien leerstehende alte Häuser kaufen und sanieren. Inzwischen steht das Grundgerüst eines Informationsportals. Die Zielgruppe wurde indes auf junggebliebene Alte ausgeweitet.

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2012 hat der Rat der Stadt Hann. Münden beschlossen, unter dem Slogan „Jung kauft Alt“ Anreize zu schaffen, damit Familien leerstehende alte Häuser kaufen und sanieren.

Quelle: Heller

Hann. Münden. Verwaltung und städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WWS berichteten jetzt im Stadtentwicklungsausschuss darüber, wie sich in verschiedenen Arbeitstreffen das Projekt entwickelt hat.

Die Zielgruppe auf junggebliebene Alte auszuweiten, sagte Nicole Prediger, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung bei der Stadt, sei eine der Empfehlungen des Arbeitskreises. Ebenso, dass ein Internetportal mit Leerstandsdatenbank in Ergänzung des Gewerbeflächenkatasters bei der WWS aufgebaut werden soll und dass Makler, Bausachverständige und Baufinanzierer eingebunden werden sollen.

WWS-Geschäftsführer Rolf Bilstein sagte, dass ein Formular entwickelt worden sei, auf dem Eigentümer ihre zum Verkauf stehende Immobilie beschreiben können. Die Angaben auf den Formularen sollen dann, so sei geplant, von der Verwaltung geprüft werden.

Anschließend könnten die Daten in das Informationsportal eingepflegt werden. Das Immobilienportal soll in die Internetpräsenz muenden24.de eingebunden werden. Als sinnvoll erachtet Bilstein, wenn von städtischer Internetpräsenz verlinkt würde.

Schuldig blieb Bilstein die Antwort auf Nachfragen aus dem Gremium, was die Pflege des Informationsportals koste. Die Software für das Portal seine Firma gesponsert, sagte Bilstein, was das Eingeben der Daten angehe, müsse man „mal gucken“. Es mache einen Unterschied, wie viele Häuser eingestellt werden, merkte Angela Sohnrey (SPD) an.

Bei der ursprünglichen Idee von „Jung kauft Alt“ sei die Menge der Immobilien begrenzt. Zunächst soll das Portal für ein Jahr getestet werden, so der Empfehlungsbeschluss des Gremiums. Joachim Atzert (SPD) sieht zunächst einmal die Verwaltung in der Pflicht, die Daten nicht nur zu prüfen, sondern auch einzustellen.

Atzert fragte sich, ob die Bezeichnung „Jung kauft Alt“ noch zutreffe, wenn auch „Alt kauft Alt“ möglich sei. Grundsätzlich sei ein solches Immobilien-Informationsportal gut, gehe aber am Thema vorbei, sagte Lena Kürschner (Grüne), denn der ursprüngliche Ansatz von „Jung kauft Alt“ fehle ihr.

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