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Informatives Sommerfest im Erlebnisbad Göttingen

Zehn Hilfs- und Naturschutzinitiativen im Groner Freibad Informatives Sommerfest im Erlebnisbad Göttingen

Spiele, Spaß, Musik und süße Leckereien - und dazwischen schwer verdauliche Informationen über Flüchtlinge, Folter und Ölverschmutzung: Zehn Initiativen aus Göttingen ist dieser Spagat am Sonnabend bei einem Sommerfest im Naturerlebnisbad Grone gelungen.

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Spiele, Spaß, Musik und süße Leckereien - und dazwischen schwer verdauliche Informationen über Flüchtlinge, Folter und Ölverschmutzung: Zehn Initiativen aus Göttingen ist dieser Spagat am Sonnabend bei einem Sommerfest im Naturerlebnisbad Grone gelungen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Noch ein paar Gelbstriche mit der zähen Fingerfarbe und ein Punkt für die Sonnen-Nase.

Mira ist ganz vertieft, immer bunter und schöner wird der Karton, den die fünfjährige liebevoll bemalt.

Vorher ist sie schon einige Male die große Rutsche ins naturbelassene Schwimmbecken mit Kiesboden gerutscht, jetzt hat sie Spaß an der Malstation der Göttinger Hochschulgruppe von „terres des hommes“ (tds).

Zum 7. Mal hat die „Hilfsinitiative für Kinder in Not“ ein Sommerfest im Groner Freibad organisiert. „Basisarbeit“ nennt das tds-Mitglied Martin Weimann. Zu den sonstigen Treffen kämen vor allem Studenten.

Hier, an einem Sommertag im Freibad Grone,„erreichen wir auch ganz normale Bürger, Jugendliche, Familien“. „Wir“, das sind zehn Gruppen, die sich alle für Menschen in Not und bedrohte Natur einsetzen. Greenpeace ist ebenso dabei wie Unicef, der Göttinger Weltladen und die BAZ-Initiative am Flüchtlingslager in Friedland. Und: bei dem Fest lernen sich auch die Gruppen besser kennen und können sich austauschen, ergänzt Weimann.

Informatives Sommerfest im Erlebnisbad Göttingen

Spiele, Spaß, Musik und süße Leckereien - und dazwischen schwer verdauliche Informationen über Flüchtlinge, Folter und Ölverschmutzung: Zehn Initiativen aus Göttingen ist dieser Spagat am Sonnabend bei einem Sommerfest im Naturerlebnisbad Grone gelungen.

Bei Miras älterer Schwester Amahr geht das Konzept auf. Nach einem Stück syrischem Kuchen am Stand der studentischen Flüchtlingshilfe Conquer-Babel bemalt sie bei Greenpeace einen Putzlappen. Ihr Tuch und Hunderttausende andere aus der ganzen Welt will die Initiative zu einem großen Putzlappen zusammennähen und dann einem Ölkonzern überreichen: als Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis.

Amahr findet diese Idee und das ganze Fest „richtig gut, vieles kannte ich nicht“, sagt die 16-Jährige. „Auf jeden Fall“ will sie aber auch noch bei den Tanzgruppen auf der kleinen Bühnen auf der Freibadwiese zuschauen, und sie freut sich auf die Auftritte der angekündigten Bands an: Infos, Livemusik und Badespaß – das passt.

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