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Infos über „Muslime in Niedersachsen“ im Göttinger Kreishaus

Religionsunterricht für Integration Infos über „Muslime in Niedersachsen“ im Göttinger Kreishaus

1,3 Millionen Menschen aus fremden Ländern leben in Niedersachsen, 250 000 davon Muslime. Eine Landesausstellung, die sich mit dieser Bevölkerungsgruppe beschäftigt, ist auf Initiative des Kreis-Integrationsbeauftragten Isa Sandiraz bis zum 26. Februar im Göttinger Kreishaus zu sehen.

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Ausstellungseröffnung: Auftritt des „Mitmachzirkus“.

Quelle: Klocke

In die Integrationspolitik würden jährlich 66 Millionen Euro investiert, erklärte während der Ausstellungseröffnung im Kreishaus Frank Frühling, Vertreter der niedersächsischen Landesregierung. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen sei der Themenbereich Sprache und Bildung. Unter anderem werde etwa an derzeit 30 Standorten islamischer Religionsunterricht angeboten.

In Hann. Münden unterrichtet Religionslehrer Hassene Dallali 98 Schüler, „das ist ein wichtiger Schritt zur Akzeptanz der multikulturellen Gesellschaft“, meint der muslimische Theologe. Er erreiche 100 Prozent der muslimischen Schüler, „und es sind auch einige christliche Kinder dabei“. Dallali kooperiert unter anderem mit dem Mündener Moscheeverein, christlichen Religionslehrkräften und der Polizei, „da ist viel Vertrauen aufgebaut worden“, beschreibt er ein Ergebnis des in deutscher Sprache abgehaltenen Unterrichts.

Die von Kreissozialdezernent Franz Wucherpfennig eröffnete Landesausstellung befasst sich auf 30 Tafeln mit der Integration von Muslimen. Neben grundlegenden Aspekten des Islams, der zweitgrößten Religion der Welt, werden einzelne Projekte vorgestellt. Auch Problemfelder bisheriger Integrationsansätze sowie Gefahren des Islamismus, der politischen Instrumentalisierung der Religion, werden thematisiert. Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar im Foyer des Kreishauses, Reinhäuser Landstraße 4, zu sehen.

kk

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