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Ingo Wiesner neuer Leiter des Landesamtes für Geoinformation in Northeim

Zusammenwachsen weiter fördern Ingo Wiesner neuer Leiter des Landesamtes für Geoinformation in Northeim

Die Regionaldirektion Northeim des Landesamtes für Geoinformation und Landvermessung Niedersachsen (LGLN) steht unter neuer Leitung. Am Donnerstag ist Ingo Wiesner offiziell als Regionaldirektor vorgestellt worden. Angetreten hatte er sein Amt bereits Anfang Dezember.

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Ingo Wiesner, neuer Leiter des LGLN (links) mit Bernd Häusler vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport.

Quelle: Hinzmann

Northeim. Körperlich mühevoll wie zu Zeiten Johann Carl Friedrich Gauß‘, der von 1818 bis 1826 die Landvermessung im Königreich Hannover leitete, sei das Geschäft der Landesvermesser heutzutage nicht mehr: Über Satellitenstationen würden heute die Daten erhoben, berichtete Bernd Häusler, Referatsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, während Wiesners Amtseinführung. Dennoch seien die Aufgaben des LGLN vielfältig und reichten von den Vermessungsleistungen der Katasterämter über die Ermittlung von Bodenrichtwerten und die Erstellung von Verkehrwertgutachten bis hin zur Bodenordnung und Kampfmittelbeseitigung.Neun Regionaldirektionen, eine davon Northeim mit Zuständigkeit für fünf Landkreise, sollten regionale Besonderheiten in ihrer Arbeit berücksichtigen und dem demografischen Wandel gegensteuern, so Häusler. Eine von Häuslers Aufgaben sei es, das Zusammenwachsen der Northeimer Behörde weiter zu fördern. Die Regionaldirektion war im vergangenen Sommer neu strukturiert, das bis dahin Göttingen, Northeim und Osterode umfassende Gebiet um Goslar und Holzminden ergänzt worden.

Das Vermessungswesen studierte Wiesner in Hannover. Nach Stationen unter anderem in Gifhorn, Winsen/Luhe und Verden übernahm er 2005 eine Dezernatsleitung beim LGLN in Northeim. Während seiner beruflichen Laufbahn wirkte der heute 50-Jährige in den jeweiligen regionalen Gutachterachterausschüssen für Grundstückswerte mit. In der Regionaldirektion arbeiten knapp 150 Mitarbeiter. Der Zuständigkeitsbereich umfasse 623 000 Flurstücke (amtlich vermessene Flächen), berichtete Wiesner. In ihm lebten 760 000 Einwohner.kk

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