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Initiative protestiert gegen Baumfällung

Nonnenstieg-Bürgerinitiative Initiative protestiert gegen Baumfällung

Die Nonnenstieg-Bürgerinitiative hat in einer Mitteilung an die Medien dagegen protestiert, dass auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in der gleichnamigen Straße Bäume gefällt und Büsche entfernt wurden. Die Stadtverwaltung bestätigt unterdessen, dass die Arbeiten genehmigt waren.

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Seit etwa einer Wochen fällen Mitarbeiter eines Gartenbetriebes ausgewählte Bäume auf dem Grundstück des ehemaligen Institutes für den wissenschaftlichen Film (IWF).

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Seit etwa einer Wochen fällen Mitarbeiter eines Gartenbetriebes ausgewählte Bäume auf dem Grundstück des ehemaligen Institutes für den wissenschaftlichen Film (IWF), schneiden andere Bäume aus und entfernet Sträucher. „Wir wollen damit die Verkehrssicherheit der Nutzer des Geländes und Spaziergänger auf dem angrenzenden Fußweg gewährleisten“, erklärte Borzou Rafie Elizei, Geschäftsführer der Göttinger EBR Projektentwicklungs GmbH, Eigentümerin des Areals.

Die Pflanzen seien seit 15 Jahren nicht gepflegt worden, einige Bäume morsch und brüchig. Dazu gehörten auch Arten, die in der Baumschutzsatzung der Stadt aufgelistet sind. Die Arbeiten seien aber mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und von dieser genehmigt worden.

Das bestätigte die Verwaltung der Stadt. In dem früheren IWF-Gebäude hat sie zurzeit etwa 200 Flüchtlinge untergebracht. Sie nutzen auch den Garten.

In ihrem Beschwerdebrief verweist die Bürgerinitiative darauf, dass die Stadt selbst die Gartenanlage „bislang für schützenwert erachtet“ habe. Ein von der Initiative angestrebtes Bürgerbegehren im vergangenen Herbst, die Fläche rechtlich bindend unter Naturschutz zu stellen, war allerdings gescheitert.

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