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Intercity brennt im Göttinger Bahnhof

Intercity brennt im Göttinger Bahnhof

Nach dem Brand unter der Lokomotive ist am Sonnabendabend ein Intercity-Zug evakuiert worden. Mehrere Hundert Fahrgäste mussten in einen anderen Zug in Richtung Norden umsteigen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Betroffen war ein IC aus Karlsruhe in Richtung Hamburg. Beim Einlaufen des Zuges in den Göttinger Bahnhof auf dem Ferngleis 9 gegen 19.40 Uhr brannte es unter der Lokomotive. Löschversuche des Bahnpersonals blieben zunächst ohne Erfolg. Beim Eintreffen der Göttinger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr war der Zug von Bediensteten der Deutschen Bahn AG bereits vollständig geräumt worden, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Wolfgang Schmalstieg.

Die Feuerwehr konnte den Brand umgehend löschen. Die E-Lok der Baureihe 120 war nicht mehr einsatzbereit. Die Reisenden mussten in einen ICE auf dem Nebengleis umsteigen, um ihre Reise in Richtung Norden fortzusetzen.

Wahrscheinlich ist der Brand durch überhitzte Bremsen beim Einlaufen in den Göttinger Bahnhof entstanden, wodurch sich Öl entzündete. Es kam zu erheblicher Rauchentwicklung. Die Lok musste vom Zug getrennt werden, um den Ursprung des Brandes zu lokalisieren. Gegen 20.35 Uhr war das Feuer gelöscht.

Während des Lösch- und Räumungsaktion gab es mit Blick auf die Anschläge in Paris und die aktuelle Gefahrenlage in Brüssel besorgte Nachfragen von Reisenden nach einem möglichen Anschlag. Dies sei definitiv nicht der Fall gewesen, so die Feuerwehr. Es habe sich eindeutig um einen technischen Defekt gehandelt. hein

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