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Internationale Einmach-Rezepte in Grone

Katalanische Zucchini und Sauerkraut Internationale Einmach-Rezepte in Grone

Überall in der Region hängen die Obstbäume voll: Äpfel, Zwetschen oder Birnen gibt es derzeit im Überfluss. Aner was tun damit, wie kann man das Obst oder auch Gemüse  für später haltbar machen? Darum gibt es in einem Einmach-Workshop im Nachbarschaftzentrum Grone.

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Gemeinsames Einmachen im Nachbarschaftszentrum.

Quelle: Theodoro da Silva

Grone. Kistenweise Obst haben die Teilnehmer gemeinsam mit einer Gruppe Flüchtlingen am Freitag bereits auf Steuobswisen bei Groß Ellershausen gesammelt. „Die Resonanz war toll, wir waren 24 Leute“, sagt Diana Schmidt. Gemeinsam mit Judit Sanfeliu hat sie, untersützt unter anderem vom BUND und dem Verein Janun, die Veranstaltung organisiert.

Loola Bahudaila und Malika Bouzid kämpfen mit einem großen Kürbis. Die harte Schale ist eine Herausforderung für die Frauen - und die kleinen Küchenmesser. „Ich brauche eine Axt, oder eine Mann“, sagt Bahudaila und lacht. Die beiden Frauen aus Äthiopien und Algerien haben nicht nur viel Spaß an der Sache, sie zeigen den rund 12 Teilnehmern, wie man das Gemüse haltbar machen kann. Bouzid erklärt das Rezept für eingelegten Kürbis: Essig aufkochen, Zucker und Wasser dazu, Salz Zucker, etwas Zimt, Ingwer und Zitrone. Klingt ziemlich deutsch. „Ja“, sagt sie lachend. In Algerein gebe es aber ganz ähnliche Rezepte, dann allerdings mit viel Chili. Auch in der ehemaligen Heimat von Bahudaila  ist Kürbis  verbreitet. „Wir nutzen ihn aber eher nur zum Kochen als Gemüsegericht“, sagt sie.

Gläserweise werden Apfel,  Kohl, Kürbis und anderes eingekocht und haltbar gemacht. Gerichte und Rezepte aus aller Welt, von Sauerkraut bis hin zu Arrop kommen in dem Workshop in den Topf und in das Glas. „Arrop ist ein katalanisches Rezept“, sagt die gebürtige Katalanin Sanfeliu. Dafür werden Zucchini in Traubensaft sehr lange geköchelt. Die Spezialität schmecke gut als Chutney, zu Brot, Fleisch oder Pasta.

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