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Investor für Windpark bei Rosdorf hat Probleme noch nicht gelöst

Bedenken der Bundeswehr Investor für Windpark bei Rosdorf hat Probleme noch nicht gelöst

Neun rund 200 Meter hohe Windräder will die WKN AG aus Husum im Leinetal zwischen Rosdorf und Sieboldshausen bauen. Das gilt aber spätestens seit die Bundeswehr aus militärischen und flugbetrieblichen Gründen erhebliche Bedenken gegen das Vorhaben angemeldet hat, als unsicher.

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Die Visualisierung des Windparks bei Sieboldshausen (im Vordergrund) zeigt, wie die Windräder einmal platziert werden könnten.

Quelle: WKN AG

Rosdorf. Denn die beantragten Einzelstandorte der Windräder befinden sich innerhalb der Streckenführung einer Nachttiefflugstrecke des Kampfhubschrauberregiments 36 „Kurhessen“.

Bislang gebe es keine finale Absprache mit der betroffenen Flugabteilung 361, „mit deren zuständiger Behörde in Köln wir jedoch im Austausch stehen“, sagt WKN-Sprecherin Catrin Petersen.

Weil sich die Behörde „seit einiger Zeit im anhaltenden Umstrukturierungsprozess“ befinde, habe man das Problem noch nicht lösen können. „Da wir die Regelung naturgemäß nicht vorwegnehmen können, sind die Auswirkungen auf das Projekt folglich nicht abschätzbar“, sagt Petersen.

An Vorhaben nichts geändert

Unterdessen liegt der WKN AG die Auswertung der bisherigen Lidar-Messungen vor. Das Gerät, das im Leinetal stationiert ist, kann mit Hilfe von Laserstrahlen die Windgeschwindigkeit in mehreren hundert Metern Höhe messen. Die Ergebnisse seien „in Summe als durchschnittlich und für die Region typisch einzuordnen“, sagt Petersen.

Wann ein geplanter Windmessmast aufgestellt werde, sei noch unklar. Daher arbeite man erst einmal auf Basis der Lidar-Messwerte. „An unserem Vorhaben hat sich folglich nichts geändert.“

Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Rosdorf zur Steuerung der Ansiedlung von Windenergieanlagen befasst sich am Dienstag, 28. Oktober, der Bauausschuss des Rates. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Saal des Rosdorfer Gemeindezentrums, Am Plan 1.

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